Hensoldt Aktie: Neue Drohnenpartnerschaft
Hensoldt rüstet sich mit neuer Technologie gegen die wachsende Bedrohung durch feindliche Drohnen. Der Sensor-Spezialist kooperiert künftig mit dem Münchner Deep-Tech-Unternehmen TYTAN Technologies. Ziel ist eine kostengünstige Komplettlösung zur Abwehr unbemannter Flugobjekte – ein Markt mit erheblichem Wachstumspotenzial.
Die wichtigsten Fakten:
- Strategische Partnerschaft mit TYTAN Technologies seit 26. Januar 2026
- Integration von Abfangdrohnen in Hensoldts Counter-UAS-System Elysion Mission Core
- Fokus auf Schutz kritischer Infrastruktur und NATO-Projekte
- Inka Tews wird neue Personalvorständin ab 1. Mai 2026
- Vorläufige Jahresergebnisse 2025 am 26. Februar erwartet
Kosteneffiziente Lösung für wachsenden Bedarf
Die Ende Januar geschlossene Vereinbarung vereint zwei komplementäre Stärken: TYTANs preisgünstige Interceptor-Drohnen treffen auf Hensoldts Expertise bei Sensoren und Software. Das Ergebnis soll eine sofort einsatzfähige Komplettlösung sein.
Konkret wird TYTAN seine Abfangdrohnen in Hensoldts Counter-UAS-Plattform Elysion Mission Core integrieren. Gemeinsam wollen beide Unternehmen Projekte mit Bundes- und Landesbehörden zum Schutz kritischer Infrastruktur realisieren. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf internationalen Projekten, insbesondere zur Unterstützung der ukrainischen und NATO-Luftverteidigung.
Personelle Neuaufstellung
Parallel zur strategischen Weichenstellung hat der Aufsichtsrat Inka Tews zur neuen Personalvorständin berufen. Sie übernimmt ab 1. Mai 2026 die globale HR-Organisation, das Facility Management samt Unternehmenssicherheit sowie den Bereich Nachhaltigkeit. Tews folgt auf den bisherigen Amtsinhaber, der das Unternehmen Ende März aus gesundheitlichen Gründen verlässt.
Günstiges Umfeld für Verteidigungselektronik
Das Marktumfeld bleibt unterstützend. Die europäischen NATO-Staaten bauen ihre Verteidigungsbudgets kontinuierlich aus. Die EU-Förderbank EIB kündigte Ende Januar Investitionen von vier Milliarden Euro in den Verteidigungssektor an. Für einen Spezialisten wie Hensoldt eröffnet die wachsende Bedeutung von Drohnenabwehrsystemen zusätzliche Geschäftspotenziale.
Am 26. Februar folgen die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2025. Die Aktie hat seit Jahresbeginn rund 9,5 Prozent zugelegt und notiert bei 83,65 Euro – deutlich unter dem Oktober-Hoch von 115,10 Euro.
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