Hensoldt-Aktie: Der Mega-Irrtum!
Mit nur noch rund 82 Euro ist die Aktie der Hensoldt aktuell außergewöhnlich schwach aufgestellt. Mehr lässt sich zum aktuellen Handel bei Hensoldt auf den ersten Blick nicht sagen. Auf den zweiten Blick zeigt sich jedoch eine technisch heikle Ausgangslage. Der Kurs bewegt sich immer noch zumindest in der Nähe zweier zentraler gleitender Durchschnitte. GD100 und GD200 bündeln hier Kauf und Verkaufsinteresse auf engem Raum. Solche Phasen erzeugen häufig richtungslose Bewegungen, bis ein externer Impuls folgt.
Hensoldt: Die Rüstungsszene bleibt aktuell auch für diese Aktie noch zu schwach
Die jüngste Aufwärtsbewegung verlor zuletzt an Kraft. Ein Durchbruch blieb aus. Gleichzeitig hielten Rücksetzer oberhalb von 85 Euro an. Diese Zone entwickelte sich zu einer kurzfristigen Referenz. Darunter nahm der Verkaufsdruck jeweils zu. Genau das haben wir jetzt gesehen, wobei die Wende noch folgen kann, so meinen es zumindest die Beobachter zu der Aktie.
Ein Anstieg um wenige %punkte hätte technisch spürbare Folgen. Bereits ein Kurs von rund 89 Euro würde beide gleitenden Durchschnitte nach oben durchschneiden. Viele automatische Handelssysteme reagieren auf solche Signale mit Anpassungen ihrer Positionierung. Bis dahin bleibt der Titel in einer neutralen Zone gefangen.
Auf der fundamentalen Seite richtet sich der Blick auf neue Finanzierungsinitiativen in Europa. Die geplanten Milliardeninvestitionen einer europäischen Förderbank zielen auf den Ausbau der Verteidigungsindustrie. Projekte in den Bereichen Sensorik, Überwachung und elektronische Systeme stehen dabei im Fokus. Hensoldt adressiert genau diese Felder. Der Markt berücksichtigt diese Perspektive bislang nur vorsichtig.
Parallel dazu justierten Banken ihre Bewertungen. Ein jüngst veröffentlichtes Ziel liegt unter dem aktuellen Kurs, mit 82 Euro allerdings nur knapp darunter. Andere Einschätzungen bewegen sich darüber. Der Mittelwert dieser Ziele liegt nur wenige % über dem Marktpreis. Diese geringe Differenz erklärt die fehlende Kursreaktion. Große Umschichtungen bleiben aus.
Es fehlt derzeit die große Nachricht für die Rüstungsindustrie. Die wird allerdings noch kommen.
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