Hamborner REIT Aktie: Radikaler Umbau
Die Hamborner REIT AG zieht die Reißleine im Büromarkt und kündigt eine fundamentale Neuausrichtung an. Der Immobilienkonzern will sich künftig fast ausschließlich auf den Einzelhandel konzentrieren, um den strukturellen Problemen bei Gewerbeimmobilien zu entgehen. Doch die Transformation zum Spezialisten fordert kurzfristig ihren Preis: Die Prognose für 2026 fällt deutlich schwächer aus als die Vorjahreswerte.
Flucht aus dem Büro-Sektor
Das Management reagiert konsequent auf die veränderten Arbeitsmodelle und die zunehmende Digitalisierung, die die Nachfrage nach klassischen Büroflächen belasten. In Abstimmung mit dem Aufsichtsrat wurde beschlossen, den Fokus auf krisenfestere Assets zu legen: Immobilien für die Nahversorgung sowie Baumärkte.
Das Ziel ist ambitioniert. Der Anteil der Büroimmobilien am Gesamtportfolio soll von aktuell 43 Prozent auf eine Bandbreite von 10 bis 20 Prozent sinken. Dies soll schrittweise durch Verkäufe geschehen, wobei das freiwerdende Kapital anschließend in den Einzelhandelssektor reinvestiert wird.
Teure Übergangsphase
Der Strategiewechsel hinterlässt deutliche Spuren in der Finanzplanung. Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet der Vorstand Miet- und Pachterlöse zwischen 87,5 und 89,5 Millionen Euro. Das liegt unter den Werten für 2025, da durch die geplanten Immobilienverkäufe zunächst Einnahmen wegfallen.
Besonders spürbar wird der Umbau beim operativen Ergebnis. Die Funds from Operations (FFO) sollen 2026 nur noch zwischen 38,0 und 42,0 Millionen Euro liegen. Zum Vergleich: Für 2025 sah die Prognose noch bis zu 46,0 Millionen Euro vor. Neben den sinkenden Mieteinnahmen belasten auch gestiegene Kosten für Zinsen, Personal und Instandhaltung das Ergebnis.
Am Markt spiegelt sich die Skepsis über die kurzfristigen Ertragsaussichten wider. Der Aktienkurs liegt mit zuletzt 4,50 Euro in direkter Schlagdistanz zum 52-Wochen-Tief von 4,30 Euro. Der langfristige Abwärtstrend von rund 28 Prozent auf Zwölfmonatssicht verdeutlicht, dass Anleger die Risiken des Sektors bereits seit Längerem einpreisen.
Für Aktionäre bedeutet der neue Kurs eine Geduldsprobe. Die Transformation schärft zwar mittelfristig das Profil als Retail-REIT, drückt jedoch vorübergehend auf die Profitabilität und den Cashflow, bis die Reinvestitionen greifen.
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