Glencore Aktie: Positives Wachstum!
Kazzinc verkaufen, Stellen streichen, Kupfer ausbauen — Glencore zieht sein Transformationsprogramm konsequent durch. Der Rohstoffkonzern befindet sich in einem der tiefgreifendsten Konzernumbauprozeße seiner Geschichte, und die Konturen der neuen Strategie werden immer klarer.
Milliarden-Deal in Kasachstan
Im Kern steht der geplante Verkauf des 70-Prozent-Anteils an der kasachischen Tochtergesellschaft Kazzinc an den lokalen Unternehmer Shakhmurat Mutalip. Der Deal soll zwischen 4 und 4,5 Milliarden US-Dollar einbringen — wobei Glencore offenbar auch einen Teil der Kauffinanzierung selbst übernehmen würde. Kazzinc zählte zuletzt zu den profitabelsten Konzernteilen, vor allem wegen der gestiegenen Goldpreise.
Die Veräußerung ist kein Zufall. Glencore will sich von Zink und anderen Nicht-Kernaktivitäten trennen, um Kapital für den Kupferausbau freizumachen. Parallel laufen Verhandlungen über den Verkauf eines 40-Prozent-Anteils am Kupfer- und Kobaltgeschäft in der Demokratischen Republik Kongo an das US-geführte Orion-Konsortium.
Sparprogramm und gemischte Zahlen
Den Portfolioumbau begleitet ein hartes Sparprogramm: Bis Ende 2026 sollen eine Milliarde US-Dollar eingespart und rund 1.000 Stellen abgebaut werden. Das bereinigte EBITDA für 2025 sank um sechs Prozent auf 13,5 Milliarden US-Dollar — allerdings legte die zweite Jahreshälfte um 49 Prozent gegenüber der ersten zu, was das Management als Beleg für operative Stabilität wertet.
Der gescheiterte Megadeal mit Rio Tinto bleibt unterdessen ein offener Punkt. Britische Übernahmeregeln erzwingen eine sechsmonatige Sperrfrist; neue Gespräche wären frühestens im August 2026 möglich. Glencores CEO soll laut Investorenkreisen zuversichtlich bleiben, dass sich eine neue Gelegenheit ergeben wird.
Hauptversammlung am 28. Mai im Fokus
Die Glencore-Aktie hat seit Jahresbeginn rund 25,6 Prozent zugelegt — getrieben auch von Kohlepreisen, die im gleichen Zeitraum um rund 26 Prozent gestiegen sind. Auf der Hauptversammlung am 28. Mai 2026 wird das Management erwartet, konkret darzulegen, wie das langfristige Kupferziel von 1,6 Millionen Tonnen bis 2035 trotz der laufenden Portfolioverkäufe erreichbar bleiben soll.
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