TKMS Aktie: Spektakuläre Ergebnisse!
Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat den bestehenden Vorvertrag mit TKMS auf rund 250 Millionen Euro ausgeweitet. Damit kann der Kieler Marineschiffbauer Produktionskapazitäten reservieren, Lieferantenverpflichtungen sichern und mit der Beschaffung von Langläufermaterialien beginnen — alles, um die Option einer Lieferung des ersten Schiffes bis Dezember 2029 offenzuhalten.
Lücke bei der U-Boot-Jagd
Hintergrund ist die anhaltende Verzögerung beim Fregattentyp F126. Das ursprünglich 2020 an Damen Naval vergebene Programm leidet unter Problemen bei der Softwareintegration und Lieferkettenunterbrechungen. Die Deutsche Marine braucht die Schiffe jedoch für die NATO-Anforderungen zur U-Boot-Jagd. Vier MEKO A-200 DEU sollen diese Lücke überbrücken.
Das Bundesverteidigungsministerium betont ausdrücklich, der zweigleisige Ansatz stelle kein Urteil über die Zukunft der F126 dar. Parallel laufen Verhandlungen mit Naval Vessels Lürssen (NVL), einer Rheinmetall-Tochter, über die Übernahme des F126-Projekts. Rheinmetall-Manager Tim Wagner rechnet damit, die Fregatten im Sommer als Generalunternehmer unter Vertrag zu nehmen und die erste Einheit im zweiten Halbjahr 2031 abzuliefern.
Bis zu acht Schiffe als Maximalvariante
Sollte das F126-Vorhaben endgültig scheitern, steht eine Aufstockung auf bis zu acht MEKO-Fregatten im Raum. Bei rund einer Milliarde Euro pro Schiff wäre das Auftragsvolumen für TKMS erheblich. Die modulare Bauweise erlaubt Bauzeiten von 36 bis 48 Monaten — deutlich kürzer als bei Neuentwicklungen.
Das MEKO-Engagement trifft auf eine bereits starke operative Basis. Den Auftragsbestand bezifferte TKMS zuletzt auf über 20 Milliarden Euro, nachdem ein Folgeauftrag aus Norwegen die Marke von 18,7 Milliarden Euro nochmals übertroffen hatte. Die Jahresprognose wurde auf ein Umsatzwachstum von zwei bis fünf Prozent angehoben — gegenüber der ursprünglichen Erwartung von minus einem bis plus zwei Prozent eine spürbare Verschiebung nach oben.
Trotz dieser fundamentalen Stärke notiert die Aktie mit rund 83 Euro deutlich unter ihrem Jahreshoch von 100,60 Euro. Weitere Weichenstellungen folgen im Jahresverlauf: In Indien laufen finale Verhandlungen über den Bau von sechs U-Booten, im kanadischen U-Boot-Programm ist TKMS einer von nur noch zwei verbliebenen Bietern. Am 11. Mai 2026 veröffentlicht das Unternehmen seine nächsten Quartalszahlen.
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