Goldman Sachs kontrolliert mittlerweile knapp 19 Prozent an Gerresheimer – und signalisiert mit einem Swap-Geschäft bis 2036 langfristiges Engagement. Die neueste Stimmrechtsmeldung zeigt: Der US-Finanzriese bleibt einer der größten Einzelaktionäre beim Pharma-Verpackungsspezialisten aus Düsseldorf.

Goldman Sachs hält 18,91 Prozent

Die am 23. Januar veröffentlichte Stimmrechtsmitteilung schlüsselt die Position auf:

  • 8,78 Prozent direkte Stimmrechte aus rund 3,03 Millionen Aktien
  • 10,13 Prozent über Finanzinstrumente wie Swaps, Call-Optionen und Rückrufrechte
  • Gesamtposition: 18,91 Prozent bei 34,54 Millionen Gesamtstimmrechten

Goldman Sachs Asset Management B.V. hält dabei allein 8,75 Prozent der Stimmrechte direkt. Goldman Sachs International kommt über derivative Instrumente auf weitere 7,51 Prozent. Die vorherige Meldung wies noch 18,95 Prozent aus – die leichte Verschiebung resultiert aus einer Umschichtung zwischen direkten Aktienbeständen und Derivaten.

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Besonders auffällig: Ein Swap-Geschäft über knapp 898.000 Aktien (2,60 Prozent) läuft erst im Januar 2036 aus. Das zehnjährige Engagement deutet auf eine strategische Langfristposition hin.

Fokus auf Biologika und digitale Lösungen

Parallel zur Stimmrechtsmeldung präsentierte Gerresheimer diese Woche auf der Pharmapack in Paris sein Portfolio für Biologika und Heimbehandlungen. Im Mittelpunkt standen die RTF/RTU-Plattform EZ-fill Smart für Injektionsfläschchen, das On-Body-Device Gx InPuls sowie das neue digitale Add-on Gx InMonit für Autoinjektoren mit KI-gestützter Patientenunterstützung.

Vorstandsmitglied Achim Schalk unterstrich dabei die strategische Ausrichtung auf den wachsenden Markt für Biologika und digitale Therapieunterstützung.

Am 26. Februar folgen die Jahreszahlen für das Geschäftsjahr 2025 – dann wird sich zeigen, ob die strategische Positionierung auch finanziell Früchte trägt.

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