FMC Aktie: Mühsame Zeiten?
Fresenius Medical Care liefert glänzende Zahlen für das vergangene Jahr, doch der Blick in die Zukunft trübt die Stimmung der Anleger massiv. Warum straft die Börse den Dialyse-Spezialisten ab, obwohl die Gewinne zuletzt kräftig sprudelten? Die Antwort liegt in den Plänen für das laufende Turnaround-Jahr.
Rekordjahr trifft auf Investitionsbremse
Das Geschäftsjahr 2025 verlief für den Konzern operativ äußerst erfolgreich. Mit einem Umsatz von 19,6 Milliarden Euro und einem bereinigten operativen Ergebnis (EBIT) von 2,21 Milliarden Euro übertraf das Unternehmen die Erwartungen deutlich. Ein striktes Sparprogramm, das allein 238 Millionen Euro einbrachte, trieb das EBIT währungsbereinigt um 27 Prozent nach oben. Als Zeichen der Stärke schlug das Management zudem eine Erhöhung der Dividende auf 1,49 Euro je Aktie vor.
Doch die guten Nachrichten aus der Vergangenheit wurden durch die Prognose für 2026 überschattet. Die Unternehmensführung deklarierte das aktuelle Jahr als „Übergangsjahr“, in dem der Umsatz lediglich stagnieren soll. Massive strategische Investitionen in eine neue Dialysetechnologie auf dem wichtigen US-Markt sowie regulatorische Belastungen drücken auf die Margen. Das währungsbereinigte operative Ergebnis könnte laut Konzernangaben im schlimmsten Fall sogar leicht sinken.
Analysten reagieren skeptisch
Die Reaktion am Aktienmarkt folgte prompt. Unmittelbar nach Bekanntgabe der Prognose brach der Kurs zeitweise um zehn Prozent ein. Große Investmentbanken wie JPMorgan und UBS zeigten sich enttäuscht von den schwachen Aussichten und erwarten nun Abwärtskorrekturen bei den Gewinnschätzungen. Während die UBS ihre Verkaufsempfehlung bekräftigte, bleibt mwb research mit einem Kursziel von 47,00 Euro optimistischer gestimmt.
Aktuell notiert die Aktie bei 39,02 Euro und liegt damit knapp unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt von 39,32 Euro. Trotz einer leichten Erholung im heutigen Handel von 1,72 Prozent bleibt die Bilanz der letzten sieben Tage mit einem Minus von 4,55 Prozent belastet. Das Papier entfernt sich damit weiter von seinem 200-Tage-Durchschnitt, der bei 43,16 Euro verläuft.
Entscheidend für den weiteren Kursverlauf wird sein, ob der Titel die psychologisch wichtige Unterstützung nahe dem 52-Wochen-Tief von 36,16 Euro verteidigen kann. Sollte die Skepsis der Analysten bezüglich der stagnierenden US-Behandlungszahlen anhalten, dürfte der Druck auf die Aktie vorerst bestehen bleiben.
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