Der australische Counter-Drohnen-Spezialist DroneShield hat am 25. Februar 2025 seine Jahreszahlen vorgelegt – und liefert eine beeindruckende Wachstumsstory ab. Mit einem Umsatzsprung von 276 Prozent und dem ersten Jahresgewinn der Unternehmensgeschichte katapuliert sich das Unternehmen in eine neue Liga. Nur einen Tag später folgte ein Auftrag über 21,7 Millionen australische Dollar, der die Rally an der Börse weiter anheizte.

Die Zahlen sprechen für sich

Die wichtigsten Eckdaten für das Geschäftsjahr 2025 zeigen das enorme Tempo: Der Umsatz kletterte von 57,5 Millionen auf 216,5 Millionen australische Dollar. Erstmals erwirtschaftete DroneShield einen Jahresgewinn nach Steuern von 3,5 Millionen Dollar – nach Verlusten in den Vorjahren ein Meilenstein. Der operative Gewinn vor Steuern lag bei 33,3 Millionen Dollar, was einer Marge von 15 Prozent entspricht.

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Die Liquidität ist solide: Mit 209,4 Millionen Dollar Cash zum Jahresende verfügt das Unternehmen über ausreichend Mittel für den weiteren Ausbau. Die Kundenzahlungseingänge stiegen um 256 Prozent auf 201,6 Millionen Dollar. In drei aufeinanderfolgenden Quartalen verzeichnete DroneShield einen positiven operativen Cashflow von insgesamt 15,9 Millionen Dollar.

DroneShield nahm zudem eine Wertberichtigung von 10,3 Millionen Dollar auf Lagerbestände vor, wovon 8,5 Millionen Dollar auf ältere DroneGun-Modelle entfielen. Die Nachfrage hat sich auf die neueste Mk4-Version verlagert.

Auftrag von westlichem Militärkunden

Am 26. Februar folgte die nächste Nachricht: DroneShield sicherte sich ein Auftragspaket über 21,7 Millionen australische Dollar von einem westlichen Militärkunden über einen lokalen Vertriebspartner. Das Paket umfasst sechs separate Verträge für Counter-Drohnen-Systeme, Ersatzteile und Software-Abonnements.

Besonders bemerkenswert: In den sieben Jahren zuvor hatte DroneShield mit demselben Partner insgesamt 39 Verträge über 17,8 Millionen Dollar abgeschlossen. Der aktuelle Deal übertrifft damit den gesamten bisherigen Umsatz mit diesem Vertriebspartner. Alle Produkte sind ab Lager verfügbar, die Auslieferung ist für das erste Quartal 2026 geplant, die Zahlung wird im zweiten Quartal erwartet.

Pipeline wächst auf 2,3 Milliarden Dollar

Die Auftragspipeline des Unternehmens umfasst mittlerweile 2,3 Milliarden australische Dollar über 295 Projekte in 50 Ländern – ein Anstieg von 2,1 Milliarden Dollar im Januar. Europa und Großbritannien stellen mit 1,2 Milliarden Dollar und 78 Projekten den größten Anteil, gefolgt vom asiatisch-pazifischen Raum mit 481 Millionen Dollar. Die USA tragen 283 Millionen Dollar über 112 Projekte bei.

18 Einzelprojekte haben ein Volumen von über 30 Millionen Dollar, ein einzelnes Großprojekt kommt auf 750 Millionen Dollar. Bereits gesicherte Aufträge für 2026 beliefen sich zum Präsentationszeitpunkt auf 104 Millionen Dollar – der neue Kontrakt dürfte diese Zahl auf rund 125 Millionen Dollar erhöhen.

Produktionskapazitäten werden ausgebaut

Um die steigende Nachfrage zu bedienen, erweitert DroneShield seine Fertigungsstrukturen. In Sydney wurden 3.000 Quadratmeter Produktionsfläche und 2.500 Quadratmeter für Forschung und Entwicklung hinzugefügt. Für die erste Jahreshälfte 2026 ist die Aufnahme einer Auftragsfertigung in Europa geplant, für die zweite Jahreshälfte folgen Montagekapazitäten in den USA.

Weltweit hat das Unternehmen bisher 2.700 RfPatrol-Erkennungssysteme, 1.500 tragbare DroneGun-Abwehrgeräte und 200 stationäre DroneSentry-Installationen ausgeliefert.

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