Als größter Produzent von Seltenen Erden außerhalb Chinas steht Lynas Rare Earths im geopolitischen Rampenlicht. Die heute vorgelegten Halbjahreszahlen für das Geschäftsjahr 2026 zeigen eine massive operative Wende, getrieben von gestiegenen Rohstoffpreisen und einer ausgeweiteten Produktion. Doch trotz der beeindruckenden Wachstumsraten bleibt ein Wermutstropfen: Berichten zufolge wurden die hohen Erwartungen der Analysten knapp verfehlt.

Dramatische Ergebnisverbesserung

Der australische Bergbaukonzern meldete einen Nettogewinn nach Steuern von 80,2 Millionen AUD – ein gewaltiger Sprung im Vergleich zu den mageren 5,9 Millionen AUD im Vorjahreszeitraum. Auch der Umsatz kletterte deutlich auf 413,7 Millionen AUD. Verantwortlich für diesen Schub waren vor allem eine gesteigerte Produktion auf 6.375 Tonnen sowie ein deutlich verbessertes Marktumfeld. An der Börse wird dieser Aufwärtstrend bereits gespielt: Seit Jahresanfang verzeichnet das Papier ein Plus von über 40 Prozent.

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Preise und Geopolitik als Treiber

Das Unternehmen profitiert direkt von den anziehenden Preisen für kritische Mineralien. Wichtige Materialien wie Neodym und Praseodym überschritten zuletzt die Marke von 110 US-Dollar pro Kilogramm. Lynas betont, dass sich der Markt zunehmend neu ordnet: Regierungen in den USA, Europa und Japan forcieren unabhängige Lieferketten, um die Abhängigkeit von China zu reduzieren. Dies ermöglicht es dem Unternehmen nach eigenen Angaben zunehmend, Verkaufspreise zu erzielen, die sich vom allgemeinen Marktindex abkoppeln, da Kunden bereit sind, für Versorgungssicherheit einen Aufschlag zu zahlen.

Expansion und operative Hürden

Operativ gab es zuletzt Licht und Schatten. Während die Erweiterung am wichtigen Standort Mt Weld im Dezember weitgehend abgeschlossen wurde, kämpfte die Verarbeitungsanlage in Kalgoorlie im November mit Stromausfällen, die den Output bremsten. Diese Probleme sind laut Management inzwischen behoben. Mit einer Cash-Position von über einer Milliarde AUD ist die Bilanz für die weitere Expansion solide aufgestellt. Anleger müssen sich jedoch gedulden: Zugunsten der Wachstumsstrategie „Towards 2030“ verzichtet das Unternehmen auf die Ausschüttung einer Zwischendividende.

Auch wenn der Gewinn leicht unter den Konsensschätzungen lag, untermauern die Ergebnisse die strategische Relevanz des Konzerns. Der Fokus liegt nun auf der langfristigen Sicherung der Lieferketten, was durch neue Absichtserklärungen mit Magnetherstellern weiter vorangetrieben wird.

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