First Majestic Silver liefert derzeit Argumente, die selbst kritische Anleger überzeugen dürften. Mit einer fast verdoppelten Silberproduktion und einem Umsatzsprung von 169 Prozent im vierten Quartal untermauert der Minenbetreiber seine operative Stärke eindrucksvoll. Doch nicht nur das reine Fördervolumen treibt die Aktie an – auch die Strategie, über die eigene Münzprägeanstalt direkt an Endkunden zu verkaufen, zahlt sich massiv aus.

Operative Explosion und Premium-Preise

Der jüngste Kursanstieg ist fundamental solide unterfüttert. Im Gesamtjahr 2025 erreichte die Silberproduktion mit 15,4 Millionen Unzen einen neuen Höchststand – ein Plus von 84 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders das Schlussquartal stach hervor: Der Umsatz kletterte auf 463,9 Millionen US-Dollar.

Verantwortlich für diese Dynamik waren nicht nur die gestiegenen Fördermengen, sondern vor allem die eigene Prägeanstalt "First Mint". Hier erzielte das Unternehmen im vierten Quartal einen durchschnittlichen Verkaufspreis von 69,74 US-Dollar pro Unze. Das entspricht einem Aufschlag von 26 Prozent gegenüber dem üblichen COMEX-Durchschnittspreis und zeigt, dass First Majestic in der Lage ist, sich teilweise von den reinen Börsenpreisen für Silber abzukoppeln.

Strategischer Umbau und Portfolio-Bereinigung

Parallel zu den Rekordzahlen justiert das Management die Unternehmensstruktur. Seit Jahresbeginn 2026 leitet Mani Alkhafaji als neuer Präsident die operativen Geschicke. Zudem trennt sich der Konzern von nicht mehr zum Kerngeschäft zählenden Assets: Die Del Toro Mine wurde für bis zu 60 Millionen US-Dollar an Sierra Madre Gold & Silver verkauft.

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Diese Bereinigung des Portfolios verschafft First Majestic finanziellen Spielraum und Kapazitäten, um sich auf vielversprechende Explorationsprojekte zu konzentrieren. Im Fokus steht dabei unter anderem die neue, hochgradige Santo-Niño-Ader auf der Santa Elena Liegenschaft in Mexiko, deren Potenzial durch ein umfangreiches Bohrprogramm im letzten Quartal bestätigt wurde.

Dividende und Marktreaktion

Anleger profitieren direkt von der verbesserten Liquidität. Aufgrund des operativen Cashflows, der im vierten Quartal über 300 Millionen US-Dollar erreichte, wird am 16. März eine Dividende von 0,0083 US-Dollar je Aktie ausgeschüttet. Die Börse honoriert diese Entwicklung deutlich: Auf Sicht von 12 Monaten verzeichnet das Papier ein beeindruckendes Plus von über 390 Prozent und notiert aktuell bei 25,64 Euro.

Für das laufende Jahr 2026 hat das Management eine Produktionsprognose zwischen 13,0 und 14,4 Millionen Unzen Silber ausgegeben. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung wird sein, ob das Unternehmen die außergewöhnlich hohen Margen der eigenen Münzprägung im Jahresverlauf stabil halten kann.

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