Mit der endgültigen Investitionsentscheidung für die Phoenix-Mine setzt Denison Mines ein deutliches Zeichen am Uranmarkt. Das Projekt im Norden Saskatchewans markiert die erste Genehmigung einer großen neuen Uranmine in Kanada seit über zwei Jahrzehnten. Angesichts schwindender globaler Lagerbestände und einer steigenden Nachfrage nach Kernbrennstoffen rückt diese neue Bezugsquelle nun unmittelbar in das Zentrum der westlichen Energieversorgung.

Startschuss für die Phoenix-Mine

Ab März 2026 soll der Bau der Phoenix-Mine beginnen, die erste Produktion ist für Mitte 2028 geplant. Mit einem Investitionsvolumen von rund 600 Millionen Kanadischen Dollar (CAD) setzt das Unternehmen erstmals auf die kosteneffiziente In-Situ-Recovery-Methode (ISR) in Kanada. Nach der Fertigstellung wird eine jährliche Kapazität von sechs Millionen Pfund Uranoxid angestrebt.

Kann dieses Projekt die drohende Versorgungslücke im Westen schließen? Die Entscheidung fällt in eine Phase massiver Marktanspannung. Während Branchenriesen wie Cameco ihre Produktion für 2026 bewusst auf 17 Millionen Pfund deckeln, liegt der weltweite Bedarf bei jährlich rund 180 Millionen Pfund. Gleichzeitig treibt die geopolitische Abkehr von russischen Lieferungen die Nachfrage nach sicheren westlichen Quellen voran. Die USA stufen Uran bereits als kritisches Mineral ein und unterstützen die heimische Lieferkette mit Fördergeldern in Milliardenhöhe.

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Steigender Bedarf durch KI und Asien

Zusätzliche Impulse kommen aus dem Technologiesektor. Der immense Energiehunger von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz erhöht den Druck auf Regierungen, vermehrt auf grundlastfähige Kernenergie zu setzen. Parallel dazu setzt sich der Ausbau in Asien mit hoher Geschwindigkeit fort; so genehmigte China kürzlich den Bau von zehn weiteren Reaktoren.

Die Unterversorgung spiegelt sich bereits in den Bilanzen der großen Förderer wider. Branchenführer Cameco steigerte seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2025 um elf Prozent auf 3,48 Milliarden CAD und erhöhte die Dividende um 50 Prozent. Das Unternehmen kalkuliert langfristig mit Uranpreisen von 90 US-Dollar pro Pfund, bereitet sich in internen Modellen jedoch auf Szenarien von bis zu 160 US-Dollar vor. Die Inbetriebnahme der Phoenix-Mine im Jahr 2028 wird ein essenzieller Baustein sein, um die wachsende Lücke zwischen globaler Reaktor-Nachfrage und dem stagnierenden westlichen Minenangebot teilweise zu schließen.

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