Die Commerzbank macht Ernst: Mit einer großangelegten KI-Offensive will das Frankfurter Geldinstitut die Profitabilität in neue Sphären hieven. Die Zahl, die derzeit die Finanzwelt elektrisiert, ist gewaltig: Fast 300 Basispunkte – also satte drei Prozentpunkte – zusätzliche Rendite verspricht sich das Management durch den konsequenten Einsatz künstlicher Intelligenz. Was nach Zukunftsmusik klingt, ist für CEO Bettina Orlopp der entscheidende Hebel, um die Bank unabhängiger und schlagkräftiger zu machen.

Von der Pflicht zur Kür: Das 15-Prozent-Ziel

Bisher galt eine Eigenkapitalrendite von 12 Prozent als das Maß der Dinge. Doch im Rahmen des jüngsten Strategie-Upgrades hat Orlopp die Messlatte auf mindestens 15 Prozent für das Jahr 2028 hochgelegt. Dieser Sprung um 300 Basispunkte soll maßgeblich durch die digitale Transformation realisiert werden. KI ist hierbei kein nettes Extra mehr, sondern der Kern der neuen Ertragslogik. Es geht darum, die Bankprozesse so radikal zu entschlacken, dass die Profitabilität fast schon automatisch steigt.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Commerzbank?

Auftritt „Sherlock“: Die Armee der digitalen Agenten

Im Zentrum dieser Offensive steht eine neue Generation interner KI-Helfer, allen voran der Agent „Sherlock“. Diese digitalen Assistenten sollen künftig mühsame Verwaltungsaufgaben übernehmen, Reports in Sekundenschnelle erstellen und komplexe Datenanalysen für Prognosezwecke liefern. Die Rechnung ist simpel: Wenn die KI den administrativen Ballast abwirft, sinkt die Kosten-Ertrags-Quote (Cost-Income-Ratio) drastisch. Gleichzeitig gewinnen die Mitarbeiter wertvolle Zeit für das, was wirklich zählt – die intensive Betreuung der Kunden im Firmen- und Privatgeschäft.

Ein Schutzwall aus Rendite

Hinter der Rendite-Jagd steckt auch eine klare taktische Komponente. Eine hochprofitable Commerzbank, die technologisch an der Spitze marschiert, ist ein deutlich schwierigeres Ziel für Übernahmeversuche, etwa durch die UniCredit. Indem das Management beweist, dass die „gelbe Bank“ aus eigener Kraft Spitzenrenditen erzielen kann, zementiert es die Eigenständigkeit des Hauses. Der KI-Turbo dient somit nicht nur der Gewinnmaximierung, sondern fungiert auch als strategische Versicherungspolice.

Commerzbank-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Commerzbank-Analyse vom 25. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Commerzbank-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Commerzbank-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 25. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Commerzbank: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...