Die Eutelsat-Aktie befindet sich in der Warteschleife. Der französische Satellitenkonzern hat die „Quiet Period" ausgerufen – jene Phase vor Quartalsberichten, in der Unternehmen keine operativen Updates mehr kommunizieren. Für Anleger bedeutet das: Abwarten, bis am 13. Februar die Halbjahreszahlen für das Geschäftsjahr 2025-26 veröffentlicht werden.

Diese Zahlen könnten richtungsweisend sein, denn sie werden erstmals zeigen, wie sich die Milliarden-Refinanzierung vom Herbst 2025 auf die Bilanz auswirkt.

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Was die Zahlen zeigen müssen

Der Halbjahresbericht wird an drei zentralen Punkten gemessen:

Bilanzstruktur nach Kapitalerhöhung: Im November 2025 hat Eutelsat erfolgreich frisches Kapital aufgenommen – durch Bezugsrechtsemission und reservierte Kapitalerhöhung. Investoren erwarten nun konkrete Fortschritte beim Schuldenabbau. Die Nettoverschuldung steht im Fokus.

OneWeb-Integration: Die LEO-Sparte (Low Earth Orbit) ist der Wachstumsmotor des Konzerns. Analysten werden prüfen, ob die Skalierung der OneWeb-Dienste planmäßig verläuft und wie sich die Margen entwickeln. Hier zeigt sich, ob die Strategie im B2B- und Regierungssegment aufgeht.

IRIS²-Projekt: Jedes Update zur europäischen Satellitenkonstellation und Eutelsats Rolle darin könnte die Aktie bewegen. Das Projekt verspricht langfristige staatliche Einnahmen.

LEO gegen GEO

Der Satellitenmarkt durchläuft einen Strukturwandel. Traditionelle geostationäre Dienste (GEO) dienen zunehmend als Cashflow-Quelle, um das Wachstum im niedrigen Erdorbit (LEO) zu finanzieren. Während Starlink den Endkundenmarkt dominiert, setzt Eutelsat mit OneWeb auf Geschäftskunden und Behörden.

Die Halbjahreszahlen werden zeigen, ob diese Diversifizierung in einem kapitalintensiven Umfeld funktioniert. Besonders der Umsatzbeitrag von OneWeb und die Kosteneffizienz der Integration sind entscheidend.

13. Februar im Kalender markieren

Bis zum Zahlenreport am 13. Februar dürfte die Aktie in ruhigem Fahrwasser bleiben. Die Quiet Period verhindert neue Impulse, Marktteilnehmer positionieren sich zurückhaltend. Mit den Zahlen könnte die Volatilität jedoch deutlich zunehmen – vor allem wenn die Verschuldungsquote und das LEO-Wachstum von den Erwartungen abweichen.

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