Die digitale Infrastruktur entwickelt sich weg vom reinen Immobilienmarkt hin zu einem hybriden „Tech-Utility“-Sektor. Anfang Februar 2026 rückt die Differenzierung innerhalb des Portfolios des Global X Data Center REITs & Digital Infrastructure ETF immer stärker in den Vordergrund. Dabei trennt vor allem die Fähigkeit, Kapazitäten für Künstliche Intelligenz (KI) bereitzustellen, die Gewinner von klassischen Infrastrukturanbietern.

  • Hyperscale-Rechenzentren: Anlagen für Hochleistungsrechnen bleiben aufgrund der massiven Nachfrage durch KI und maschinelles Lernen im Rampenlicht. Diese Spezialisierung grenzt moderne REITs deutlich von klassischen Gewerbeimmobilien ab.
  • Konnektivität & Funkmasten: Das Segment der Mobilfunkmasten unterliegt anderen Zyklen. Hier bestimmen die Ausgaben der Netzbetreiber für die 5G-Verdichtung den Erfolg.
  • Energie als Engpass: Der Zugang zu Strom und nachhaltigen Energiequellen wird zum entscheidenden Bewertungskriterium für Rechenzentren.

KI-Nachfrage und Mobilfunk-Zyklen

Der Markt fokussiert sich zunehmend auf Hyperscale-Rechenzentren, die speziell für die Anforderungen moderner Rechenlasten gerüstet sind. Während diese Anbieter von vollen Auftragsbüchern profitieren, blickt das Segment der Funkmasten auf eine unsicherere Dynamik. Wird das Investitionsniveau der Netzbetreiber ausreichen, um den Tower-Betreibern 2026 neues Wachstum zu bescheren? Marktbeobachter achten hierbei besonders auf die Investitionsbudgets der großen Provider für das laufende Jahr.

Jetzt noch einsteigen? Was Anleger beim Global X Data Center REITs & Digital Infrastructure ETF beachten sollten...

Stromverfügbarkeit und Zinsdruck

Ein wachsendes Hindernis für die Expansion von Rechenzentren ist der begrenzte Zugang zum Stromnetz. Unternehmen im ETF, die sich langfristige Stromabnahmeverträge oder eigene nachhaltige Energiequellen gesichert haben, werden an der Börse mit einem Aufschlag gehandelt. Regulatorische Genehmigungen für neue Standorte entwickeln sich zu einem wesentlichen Differenzierungsmerkmal bei der Bewertung.

Gleichzeitig bleibt die Zinssensitivität ein zentraler Faktor für das Portfolio. Da Real Estate Investment Trusts (REITs) stark auf Fremdkapital angewiesen sind, belasten hohe Kapitalkosten die Bilanz. Stabile Renditen bei Staatsanleihen sind für diesen Sektor Voraussetzung, um attraktive Bewertungskennzahlen (AFFO-Multiplikatoren) zu halten. Volatilität am Rentenmarkt wirkt sich daher unmittelbar auf den Nettoinventarwert des ETF aus.

Ausblick auf die Neugewichtung

Anleger sollten zudem die anstehenden turnusmäßigen Neugewichtungen des Fonds im Auge behalten. Aufgrund der Performance-Unterschiede zwischen reinen Digital-Infrastruktur-Anbietern und diversifizierten Telekom-REITs könnten sich die Gewichtungen von Schwergewichten wie Equinix, Digital Realty und American Tower verschieben. Dies verändert das Risikoprofil des Fonds gegenüber dem breiten Markt.

Im weiteren Verlauf des Februars 2026 wird die „Differenzierung“ das bestimmende Thema bleiben. Der Fokus verschiebt sich weg von klassischen Infrastruktur-Assets hin zu Anlagen der nächsten Generation, welche die enormen Anforderungen an Stromversorgung und Kühlung moderner Rechensysteme bewältigen können.

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