Eutelsat Aktie: Umbau zeigt Wirkung
Der Satellitenbetreiber Eutelsat befindet sich in einer entscheidenden Transformationsphase. Während das klassische Geschäft stagniert, entwickelt sich die Sparte für erdnahe Umlaufbahnen (LEO) zum erhofften Wachstumsmotor. Die jüngsten Halbjahreszahlen offenbaren jedoch, dass die Neuausrichtung vorerst auf die Profitabilität drückt.
Zweigeteilte Entwicklung
Die am Montag bei der französischen Finanzmarktaufsicht eingereichten Zahlen für das erste Halbjahr 2025/26 zeichnen ein gemischtes Bild. Der Gesamtumsatz gab auf berichteter Basis um 2,4 Prozent auf 592 Millionen Euro nach. Währungsbereinigt blieb das Geschäft zwar stabil, doch die Dynamik verschiebt sich massiv.
Das LEO-Segment, zu dem die OneWeb-Aktivitäten gehören, wuchs um beeindruckende 59,7 Prozent auf 111 Millionen Euro. Damit steuert dieser Bereich mittlerweile rund ein Fünftel der Gesamterlöse bei. Diese Verschiebung belastet allerdings die Margen: Das bereinigte EBITDA sank auf 308 Millionen Euro. Die entsprechende Marge fiel um 3,4 Prozentpunkte auf 52,1 Prozent. Das Management begründet dies mit sanktionsbedingten Ausfällen im Videogeschäft und den Anlaufkosten der neuen Satellitenkonstellation.
Finanzielle Basis gestärkt
Abseits der operativen Kennzahlen konnte Eutelsat seine Bilanzstruktur deutlich festigen. Eine Kapitalerhöhung über 1,5 Milliarden Euro sowie gesicherte Finanzierungen durch Exportkreditagenturen führten zu Rating-Upgrades bei Moody's und Fitch. Dieses finanzielle Polster ist notwendig für die Investitionsstrategie: Um die OneWeb-Konstellation technologisch aktuell zu halten, hat das Unternehmen die Beschaffung von 440 weiteren LEO-Satelliten gesichert.
Mit der Bestätigung des Ausblicks signalisiert CEO Jean-François Fallacher Zuversicht für den weiteren Jahresverlauf. Der Fokus liegt nun darauf, das starke Umsatzwachstum im LEO-Bereich in nachhaltige Profitabilität zu überführen, während die Investitionen in die Flotte weiterlaufen.
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