Erste Group-Aktie: In Rumänien ist wohl noch Geduld gefragt!
An der Börse richteten sich die Blicke zuletzt verstärkt auf die US-Notenbank Fed und die Zinsentwicklung in der größten Volkswirtschaft der Welt. Die Hoffnungen auf Zinssenkungen haben etwas nachgelassen. In Europa scheint es da auf den ersten Blick etwas besser auszusehen. Allerdings gibt es natürlich regional zum Teil große Unterschiede.
Die Erste Group wagte einen Blick nach Rumänien und rechnet dort nicht mit einer schnellen Senkung des Leitzinses, der aktuell noch bei 6,5 Prozent liegt. Der Inflationsdruck bleibe weiterhin hoch, weshalb die Zentralbank von Rumänien bei der anstehenden Februar-Senkung den Zins vermutlich unangetastet lassen würde, berichtet "Investing.com".
Rückschlag für Österreich?
Sollte die Erste Group mit dieser Einschätzung Recht behalten, wäre es auch für Österreich nicht die beste Nachricht. Denn hohe Zinsen stehen einem schnellen Wirtschaftswachstum etwas im Wege. Da nicht wenige österreichische Konzerne in den letzten Jahren vor allem in Mittel- und Osteuropa ansehnliches Wachstum erzielten, dämpfen anhaltend hohe Zinsen die Aussichten etwas.
Vielleicht auch deshalb ist die Rallye bei der Erste Group zuletzt ein klein wenig ins Stocken geraten. Zwar konnte der Titel zu Wochenbeginn die Marke bei 100 Euro erfolgreich verteidigen und sich bis zum Wochenende wieder auf 106,60 Euro hochkämpfen. Auf Wochensicht bleibt allerdings ein Kursverlust von 1,9 Prozent bestehen. Neue Kursrekorde lassen auf sich warten.
Blick in die Zukunft
Die Erste Group stellt sich allerdings darauf ein, dass es auch abseits der Zinsentscheidung neue Signale zu sehen geben könnte. Erwartet wird ein Inflationsbericht im Rahmen einer Pressekonferenz, bei der die Nationalbank von Rumänien auch einen weiteren Ausblick zeichnen könnte. Bleiben dabei Rückschläge aus, könnte es die ersten Zinssenkungen vielleicht im Mai zu sehen geben. Daraus würde sich letzten Endes dann doch noch ein positiver Ausblick stricken lassen.
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