Der Boom im Halbleitersegment hat dem österreichischen Konzern AT&S einige hübsche Wachstumsimpulse geliefert und Experten rechnen aktuell mit einer Fortsetzung der positiven Entwicklung. Das Unternehmen selbst spricht jedoch bereits darüber, dass Halbleiter-Chips allein in Zukunft wohl nicht mehr das Wachstumstempo der vergangenen Jahre aufrechterhalten könnten.

Deshalb versinkt man bei AT&S allerdings nicht in Selbstmitleid. Stattdessen sind die Verantwortlichen darum bemüht, sich frühzeitig neue Chancen zu sichern. Dazu finanziert der Konzern nun den Aufbau einer neuen Forschungsgruppe an der Technischen Universität Graz im Bereich der Mikroelektronik.

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AT&S denkt ganzheitlich

Wie viel Geld AT&S dafür in die Hand nimmt, wurde nicht weiter ausgeführt. Vermutlich werden die Investitionen aber kein großes Loch in die Kassen reißen. Im Gegenzug erwartet das Unternehmen sich Fortschritte in den Bereichen IC-Substraten und Advanced-Packaging-Technologien. Mikroelektronik müsse heute als Gesamtsystem gedacht werden, sagte dazu CTO Peter Griehsnig.

Mit einer "gezielten Investition" in die technologische Zukunft will AT&S weiterhin ein bedeutender Player in diesem Bereich bleiben. Ob das auch gelingen mag, das lässt sich im Vorfeld freilich nicht absehen. Wichtig ist es im Segment aber allemal, schon heute an der Technologie von morgen zu forschen. Ansonsten besteht das sehr hohe Risiko, dass die Konkurrenz davonläuft.

Auf hohem Niveau

Die Börsianer sehen es grundsätzlich gerne, wenn ein Unternehmen die eigene Zukunft aktiv zu gestalten versucht und nicht einfach nur auf aktuellen (Erfolgs-)Wellen reitet. Das mag mit dazu beigetragen haben, dass die AT&S-Aktie am Freitag in Wien um 1,2 Prozent auf 51,50 Euro zulegen konnte. Damit werden noch keine Kursrekorde geschrieben. Das Papier macht es sich aber auf hohem Niveau bequem und kann im 12-Monats-Vergleich mit Zugewinnen in Höhe von 307 Prozent (!) glänzen.

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