Die Kollegen der Deutschen Bank standen der Aktie der Erste Group schon seit Längerem positiv gegenüber. Nun wurde nach der letzten Zahlenvorlage ein neuerlicher Blick auf das Papier gewagt, der recht positiv ausfällt. Der Jahresabschluss für das vergangenen Jahr findet Würdigung und die Umsatzerwartungen passten die Analysten dezent nach oben an. Das macht sich dann auch beim Kursziel bemerkbar.

Letzteres lautet nun auf 115 statt zuvor 112 Euro , womit weiterhin neue Höchststände in Aussicht gestellt werden. Dazu passend hält die Deutsche Bank an der Kaufempfehlung für die Erste Group fest. Das gefällt freilich den Anlegern, welche der Erste Group-Aktie im Handel am Freitag ein Plus von 0,6 Prozent gönnten und den Kurs damit auf 102,80 Euro anhoben.

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So darf es bei der Erste Group weitergehen

Beeindrucken konnte die Erste Group bei ihrem Ausblick auf 2026 nicht zuletzt mit den erwarteten Effekten durch die Übernahme der Santander Bank Polska. Zwar führt das zu einer deutlich geringeren Dividende, um die vollständig aus eigenen Mitteln gestemmte Fusion über die Bühne bringen zu können. Im Austausch dafür gibt es aber noch einmal deutlich höhere Aussichten für Umsätze und Gewinne in einem schnell wachsenden Markt.

Mittel- und Osteuropa bleiben bei der Erste Group einer der größten Wachstumstreiber. Gerade deshalb erscheint es nur nachvollziehbar, dass die österreichische Bankengruppe ihr Engagement dort weiter ausbaut. Damit verbunden ist letztlich auch die Aussicht darauf, dass die Ausschüttungen an die Aktionäre langfristig in Richtung Norden gehen. Wachstumsschmerzen lassen sich hingegen leicht verdauen.

Widerstände in Sicht?

Trotz vieler guter Neuigkeiten konnte die Aktie der Erste Group sich zuletzt nicht sämtlichen Bedenken der Märkte erwehren. Der europäische Bankensektor stand aufgrund neuerliche Zollsorgen zuletzt wieder etwas unter Druck. Das ging an der Erste Group-Aktie nicht spurlos vorbei, die auf 4-Wochen-Sicht letztlich um 5,6 Prozent abwertete. Die gute Nachricht dabei lautet, dass der übergeordnete Aufwärtstrend davon bislang unberührt bleibt.

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