Um 3,6 Prozent ist der Verbraucherpreis-Index in Österreich laut Angaben der Erste Group-Tochter Erste Bank im vergangenen Jahr gestiegen. Das ist für den Anbieter dann auch schon Grund genug, um die eigenen Gebühren um exakt diesen Wert anzuheben. Die Kundschaft wird in diesen Tagen über eine entsprechende Anpassung zum 1. Juli informiert.

Wie die Erste Bank weiter mitteilt, sei dies mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen abgedeckt, welche ein entsprechendes Vorgehen unter Z 44a regeln. Unberührt davon bleibt das Kündigungsrecht. Um von diesem Gebrauch zu machen, müssen Verbraucher allerdings selbst aktiv werden. Ansonsten wird von einer stillschweigenden Zustimmung ausgegangen.

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Erste Group: Es geht um Centbeträge

Wie "heute.at" vorrechnet, belaufen sich die Preiserhöhungen im Durchschnitt auf etwa 40 Cent monatlich. Ist eine Bankomatkarte nicht im Kontomodell erhalten, werden an dieser Stelle zusätzlich 10 Cent monatlich fällig. Das ist nicht allzu viel und vermutlich werden sich wenige deshalb die Mühe machen, ihr Konto zu einem anderen Anbieter umzuziehen.

Ärgerlich ist es aus Kundensicht allemal, zumal mit der Aussicht darauf, dass die Gebühren in Zukunft weiter ansteigen werden. Für Anleger ist es allerdings letztlich eine gute Nachricht, dass die Erste Group bzw. die Erste Bank steigende Kosten an die Kunden weiterreicht. Ob das angesichts hervorragender Zahlen auch notwendig wäre, sei dahingestellt.

Kleine Verschnaufpause?

Die Aktie der Erste Group entwickelte sich analog zu den fundamentalen Entwicklungen sehr ansehnlich mit Kursaufschlägen von über 60 Prozent im Jahresvergleich. Zuletzt geriet die Rallye etwas ins Stocken und mit 106,60 Euro zu Handelsschluss am Freitag ist etwas Abstand zum 52-Wochen-Hoch bei 111,60 Euro zustande gekommen. Aus charttechnischer Sicht bleibt der Aufwärtstrend aber noch ungebrochen.

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