E.ON Aktie: Erfolgskurs anvisiert!
Die Energiepolitik dreht wieder an wichtigen Stellschrauben – und genau das entscheidet mit darüber, wie attraktiv Investitionen der Versorger bleiben. Bei E.ON trifft eine Analystenbestätigung auf neue Leitplanken für die Wärmewende. Was heißt das konkret für die Perspektiven rund um Netzausbau und Elektrifizierung?
JPMorgan bleibt optimistisch – trotz Kurs über Kursziel
JPMorgan hat die E.ON-Aktie am Mittwoch (Studie vom 25. Februar) mit „Overweight“ bestätigt und ein Kursziel von 18,75 Euro genannt. Analyst Pavan Mahbubani verweist dabei auf Aussagen des Managements, das sich offenbar weiterhin gut in der Lage sieht, unter den bestehenden regulatorischen Vorgaben wertsteigernde Investitionen umzusetzen.
Spannend ist die Einordnung vor allem deshalb, weil der Markt bereits deutlich weiter ist: Gestern schloss die Aktie bei 19,37 Euro – und markierte damit zugleich ihr 52‑Wochen‑Hoch. Auf 12‑Monats‑Sicht summiert sich das Plus auf 55,33%. Gleichzeitig liegt der Kurs klar über dem 50‑Tage‑Durchschnitt (17,38 Euro), was die jüngste Stärke unterstreicht.
Gebäudeenergiegesetz: Neue Regeln, neue Reibungspunkte
Parallel sorgt Berlin für neue Rahmenbedingungen: Union und SPD einigten sich am 25. Februar auf eine Reform des Gebäudeenergiegesetzes (GEG). Neue Öl- und Gasheizungen bleiben demnach möglich, werden aber an eine Quotenregel geknüpft. Ab 2029 sollen mindestens 10% klimafreundliche Brennstoffe (z.B. Biomethan oder „grünes“ Heizöl) beigemischt werden – mit schrittweiser Erhöhung bis 2040.
Für große Versorger ist das nicht nur Politik, sondern Geschäftsumfeld. Wachstumspotenziale hängen laut Quelltext stark am Netzausbau und an der weiteren Elektrifizierung, etwa durch mehr Solaranlagen-Anschlüsse, E‑Mobilität oder Wärmepumpen. Dass die frühere 65‑Prozent‑Regel beim Heizungstausch fällt, stößt allerdings auf Kritik: Der Nabu bezeichnete die geplante Grüngas- und Grünölquote am Donnerstag als ineffizient und drängte auf einen klaren Fokus auf Wärmepumpen.
Kostenfrage: Biogas teurer – Debatte nimmt zu
Ein weiterer Knackpunkt sind die Kosten. Laut Verivox ist Biogas aktuell rund 25% teurer als herkömmliches Erdgas. VKU und Mieterbund warnen daher vor steigenden Belastungen für Eigentümer und Mieter. Gleichzeitig soll die Förderung klimafreundlicher Heizungssysteme „im Kern erhalten bleiben“.
Für Infrastrukturbetreiber ergibt sich damit ein Spagat: Einerseits stehen hohe Milliardeninvestitionen in die Verteilnetze im Raum, andererseits wird die Preisentwicklung von Energie politisch und gesellschaftlich intensiv diskutiert – ein Umfeld, in dem Planbarkeit und Regulierung schnell zum entscheidenden Faktor werden.
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