Energy Fuels treibt parallel zwei Themen voran: Uran und Seltene Erden. Dafür sorgt nicht nur ein geplanter Zukauf in der Branche, sondern auch politische Unterstützung aus Washington. Entscheidend ist nun, ob daraus tatsächlich eine „Mine-bis-Metall“-Lieferkette außerhalb Chinas entsteht.

  • Geplante Übernahme von Australian Strategic Materials (ASM), um Verarbeitung und Metall-/Legierungsproduktion zu kombinieren
  • Neues US-Programm „Project Vault“ für einen nationalen Rohstoff-Vorrat, vorgeschlagenes Volumen: 12 Mrd. US-Dollar
  • Geplanter Abschluss der ASM-Transaktion: Ende Juni (vorbehaltlich Aktionärs- und Behördenzustimmungen)

Übernahme: Lieferkette außerhalb Chinas

Energy Fuels hat eine verbindliche Vereinbarung zur Übernahme von Australian Strategic Materials (ASM) geschlossen. Ziel ist eine stärker vertikal integrierte Wertschöpfungskette für Seltene Erden („mine-to-metal“) außerhalb Chinas.

Gestern wurden zusätzliche Details zur im Januar angekündigten Transaktion bekannt. Der Plan: ASM bringt seine Metall- und Legierungsproduktion ein, während Energy Fuels bereits Seltene-Erden-Oxide in der White Mesa Mill in Utah produziert. ASM betreibt dafür eine Metalle-Anlage in Südkorea und plant zudem eine Anlage in den USA, die die bestehenden Verarbeitungsaktivitäten ergänzen soll.

„Project Vault“: 12 Milliarden als Signal

Für zusätzlichen Schwung in dem Segment sorgt eine neue Initiative der US-Regierung. Vorgestern kündigte der US-Präsident „Project Vault“ an: ein strategisches Programm zum Aufbau eines nationalen Vorrats kritischer Mineralien, darunter Uran und Seltene Erden.

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Hinterlegt ist das Vorhaben mit einem vorgeschlagenen Budget von 12 Milliarden US-Dollar. Das Ziel ist klar umrissen: Die USA sollen weniger abhängig von ausländischen Lieferketten werden – insbesondere bei Rohstoffen, die für Energie, Verteidigung und Technologie als wichtig gelten.

Seltene Erden: Ausbaupläne untermauert

Die ASM-Übernahme passt in eine Reihe jüngster Schritte im Geschäft mit Seltenen Erden. Mitte Januar legte das Unternehmen eine Machbarkeitsstudie zur Erweiterung der REE-Verarbeitung in der White Mesa Mill vor. Diese Studie skizziert das Potenzial, zu einem der größten und kostengünstigsten Produzenten weltweit aufzuschließen.

Anfang Januar folgte zudem eine aktualisierte Machbarkeitsstudie zum Vara-Mada-Projekt (früher: Toliara) in Madagaskar. Darin wird das Projekt als potenziell erstklassige Quelle für Seltene Erden und weitere kritische Mineralien eingeordnet.

Die Übernahme von ASM soll nach aktuellem Stand Ende Juni abgeschlossen werden – vorausgesetzt, Aktionäre und Regulierer geben grünes Licht.

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