Nach einer beeindruckenden Rally zu Jahresbeginn müssen Anleger heute einen deutlichen Rücksetzer verkraften. Während Washington neue Pläne für den Nuklearsektor schmiedet, nutzen Marktteilnehmer die Gelegenheit für Gewinnmitnahmen. Ist die Luft bei dem Uran- und Seltene-Erden-Spezialisten vorerst raus?

Die Aktie notiert am heutigen Montag bei 21,01 US-Dollar, was einem Minus von 6,37 Prozent entspricht. Auslöser für die Unruhe ist unter anderem eine aktuelle Initiative des US-Energieministeriums (DOE). Die Behörde veröffentlichte eine Informationsanfrage zu sogenannten "Nuclear Lifecycle Innovation Campuses" mit einer Frist bis zum 1. April 2026. Diese regulatorische Entwicklung sorgt kurzfristig für Volatilität, da der Markt die Auswirkungen auf den gesamten Brennstoffkreislauf erst noch einpreisen muss.

Der heutige Kursrutsch muss jedoch im Kontext der jüngsten Entwicklung gesehen werden. Allein im Januar 2026 legte das Papier um über 54 Prozent zu. Angesichts dieser massiven Bewertungsausweitung realisieren viele Investoren nun ihre Gewinne und warten eine Bodenbildung ab.

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Strategische Expansion und Politik

Fundamental treibt das Unternehmen seine Neuausrichtung konsequent voran. Erst am 21. Januar kündigte Energy Fuels die Übernahme von Australian Strategic Materials (ASM) an. Der Deal im Wert von rund 300,9 Millionen US-Dollar beinhaltete einen Aufschlag von 121 Prozent auf den damaligen Kurs. Damit zementiert der Konzern seine Position in der Lieferkette für Seltene Erden, was langfristig die Abhängigkeit vom reinen Urangechäft verringert.

Zusätzliche Dynamik verspricht die Politik. Die Trump-Administration plant laut Berichten vom heutigen Tag den Start von "Project Vault". Diese strategische Reserve für kritische Mineralien soll durch Kredite der US-Export-Import-Bank in Höhe von 10 Milliarden US-Dollar sowie privates Kapital finanziert werden. Auch wenn dies langfristig ein positives Umfeld für heimische Produzenten schafft, dominiert heute der Konsolidierungsdruck.

Das sagen die Analysten

Auch institutionelle Beobachter haben ihre Einschätzungen jüngst angepasst. Roth Capital stufte die Aktie am 28. Januar von "Sell" auf "Neutral" hoch und hob das Kursziel auf 15,50 US-Dollar an. Zwar verwiesen die Experten auf ein günstiges Uran-Preisumfeld, das neue Kursziel liegt jedoch weiterhin signifikant unter dem aktuellen Handelsniveau von über 21 US-Dollar.

Für die weitere Entwicklung bleibt entscheidend, wie effizient die Integration von ASM gelingt. Der 1. April 2026 markiert mit der Einreichungsfrist für die DOE-Initiative den nächsten konkreten Termin im Kalender, der mehr Klarheit über die staatliche Förderlandschaft bringen wird.

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