BioNxt Aktie: Ausbau der Plattform
BioNxt will seine Schmelzfilm-Technologie auf das nächste Level heben. Dafür hat das Unternehmen heute einen strategischen Schritt angekündigt: Es geht um exklusive Rechte an einer sogenannten Chaperone-Technologie, die bei Stabilität und Wirkstoffaufnahme helfen soll. Doch was steckt hinter dem Plan – und warum kommt er genau jetzt?
LOI für Chaperone-Technologie: Worum es geht
Heute (5. Februar 2026) bestätigte BioNxt die Unterzeichnung eines unverbindlichen Letter of Intent (LOI), um exklusive Rechte an fortschrittlicher Chaperone-Technologie für oral lösliche Anwendungen zu erwerben.
Die Idee dahinter: Diese Technologie soll typische Probleme in der Arzneiformulierung adressieren – vor allem Stabilität und Effizienz der Aufnahme (Absorption). In BioNxt’ Logik würde das die eigene ODF-Plattform (dünne, schnell lösliche Filme) stärken, insbesondere für sublinguale und bukkale Produkte, bei denen eine verlässliche Wirkstoffabgabe entscheidend ist.
BioNxt betont zudem einen klaren Anwendungsfokus: Bereits zugelassene Wirkstoffe sollen in schnell lösliche, schluckfreie Darreichungsformen überführt werden. Gerade bei neurologischen und chronischen Erkrankungen kann das relevant sein, weil Therapietreue und präzise Dosierung dort häufig Hürden sind.
Warum das Timing auffällt: Rückenwind aus der Forschung
Die LOI-Meldung kommt nicht aus dem luftleeren Raum. Im Januar hatte BioNxt operative Fortschritte gemeldet – darunter finale Ergebnisse einer präklinischen Studie zur eigenen Cladribine-ODF-Formulierung im Vergleich zu klassischen Tabletten (Multiple Sklerose).
Laut den am 21. Januar 2026 veröffentlichten Daten erreichte die sublinguale ODF-Variante in Tiermodellen eine rund 40% höhere Bioverfügbarkeit als herkömmliche Tabletten. Genau diese Ergebnisse dienen dem Unternehmen nach eigenen Angaben als wissenschaftliche Grundlage, um nun in pharmakokinetische Studien am Menschen überzugehen.
Die Chaperone-Technologie könnte diese Mechanik zusätzlich schärfen – also die Delivery-Eigenschaften weiter verbessern – und damit die Positionierung im Markt für „melt-in-your-mouth“-Medikamente unterstützen.
Was Investoren jetzt konkret im Blick haben
Der Markt dürfte vor allem zwei Stränge verfolgen, die parallel laufen:
- Technologie-Deal: Wird der LOI in eine verbindliche Vereinbarung überführt – und wie reibungslos gelingt danach die technische Integration?
- Klinischer Fortschritt: Wie schnell kommt das Cladribine-ODF-Programm auf Basis der präklinischen Daten in Humanstudien voran?
An der Börse spiegelt sich die Nervosität zumindest kurzfristig: Die Aktie notiert heute bei 0,37 € und liegt 3,13% im Minus.
Im nächsten Schritt wird entscheidend sein, ob BioNxt den angekündigten LOI zügig vertraglich finalisiert und gleichzeitig den Übergang in die angekündigten Human-Pharmakokinetikstudien mit Cladribine operativ untermauert.
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