Nach dem starken Jahresstart hat die Energy-Fuels-Aktie zum Wochenbeginn deutlich nachgegeben. Auslöser waren zum einen Gewinnmitnahmen nach der Rally, zum anderen neue Signale aus Washington, die bei Anlegern für mehr Unsicherheit sorgen.

Am Montag endete damit eine Aufwärtsbewegung, die den Titel seit Jahresbeginn geprägt hatte.

Rücksetzer nach Rally

Die Aktie des Uran- und Seltene-Erden-Produzenten schloss am Montag an der NYSE bei 20,84 US-Dollar und damit mehr als 6% tiefer. An der Toronto Stock Exchange fiel der Kurs ähnlich deutlich auf 28,72 CAD (-5,68%).

Hinter der erhöhten Schwankung standen laut Marktreaktion zwei Faktoren: eine technische Konsolidierung nach kräftigen Gewinnen und ein „Request for Information“ (RFI) des US-Energieministeriums. Dabei geht es um „Nuclear Lifecycle Innovation Campuses“ – und damit um neue Variablen rund um Regulierung, Zeitpläne und Anforderungen bei nuklearem Abfallmanagement und Wiederaufarbeitung. Energy Fuels betreibt mit der White Mesa Mill eine zentrale Anlage für die Verarbeitung, doch genau diese offenen Punkte dürften kurzfristig Vorsicht in den Handel gebracht haben. Wie stark sich das Thema praktisch auswirkt, bleibt zunächst an den Vorgaben und Timelines der Behörden gebunden.

Übernahme sorgt für neue Bewertung

Der Kursrücksetzer trifft eine Aktie, die zuletzt extrem stark gelaufen war. Im Januar legte der Titel laut den angegebenen Daten um 54% zu, nachdem er bereits 2025 um 183% gestiegen war.

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Parallel dazu treibt das Unternehmen die Expansion voran: Am 21. Januar meldete Energy Fuels eine Vereinbarung zur Übernahme von Australian Strategic Materials (ASM) für rund 300,9 Mio. US-Dollar. Ziel ist eine „Mine-to-Metal“-Lieferkette für Seltene Erden. Der Preis beinhaltet dabei eine deutliche Prämie, was die Bewertung in den Fokus rückt. Zudem zeigen die Daten einen Mittelabfluss von etwa 146 Mio. US-Dollar in den vergangenen zwölf Monaten.

Wichtige Punkte auf einen Blick:

  • Schlusskurs (NYSE) am Montag: 20,84 US-Dollar
  • Tagesbewegung laut Marktdaten: -7,1%
  • Januar-Performance: +54%
  • Nächster Ergebnisbericht: 23. Februar
  • Jüngste Analystenaktion: Roth Capital von „Sell“ auf „Neutral“, Kursziel 15 US-Dollar

Analysten bleiben vorsichtig – Blick auf die Zahlen

Die schnelle Kursrally hat auch bei Analysten für gemischte Signale gesorgt. Roth Capital stufte die Aktie am 28. Januar von „Sell“ auf „Neutral“ hoch und erhöhte das Kursziel von 13 auf 15 US-Dollar. Auffällig bleibt, dass der Kurs weiterhin klar über diesem Ziel notiert – ein Hinweis darauf, dass Marktpreis und die Bewertungsmodelle mancher Häuser derzeit auseinanderlaufen.

Der nächste konkrete Orientierungspunkt folgt mit den Quartalszahlen, die aktuell für den 23. Februar erwartet werden. Dann dürfte es vor allem um den Stand der ASM-Integration und die Kapitalposition gehen.

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