Energy Fuels setzt operativ ein Ausrufezeichen und unterlegt seinen Expansionskurs mit konkreten Zahlen. Gleichzeitig gehen die Analysten bei der Bewertung spürbar auseinander. Kann das Zusammenspiel aus Produktionserfolg, Übernahmeplänen und politischem Rückenwind den jüngsten Kurssprung tragen?

Wichtige Punkte auf einen Blick
- 2025 förderten die Pinyon-Plain- und La-Sal-Minen zusammen über 1,6 Mio. Pfund Uran und lagen damit rund 11% über dem internen Ziel
- Die White Mesa Mill verarbeitete 2025 über 1 Mio. Pfund U3O8
- Gestern legte die Aktie um 8,32% auf 21,22 US-Dollar zu

Produktion über Plan

Für 2025 meldete das Unternehmen starke Produktionswerte. Aus den Minen Pinyon Plain und La Sal kamen zusammen mehr als 1,6 Millionen Pfund Uran. Das lag etwa 11% über der eigenen Zielmarke – ein Signal, dass die operative Umsetzung zuletzt besser lief als erwartet.

Auch die Weiterverarbeitung fällt ins Gewicht: Die White Mesa Mill, ein zentraler Baustein in der US-Lieferkette für Nuklearbrennstoff, verarbeitete im selben Zeitraum mehr als eine Million Pfund U3O8. Damit untermauert Energy Fuels nicht nur die Förderung, sondern auch die Kapazität in nachgelagerten Schritten.

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„Mine-to-Metal“ und Rückenwind aus Washington

Im Fokus steht zudem die Umsetzung der „Mine-to-Metal“-Strategie. Am 20. Januar kündigte Energy Fuels an, Australian Strategic Materials (ASM) übernehmen zu wollen. Der Schritt zielt darauf, die Position im Markt für Seltene Erden auszubauen.

Parallel dazu deutet sich ein unterstützendes Umfeld auf politischer Ebene an. Am 28. Januar forderte das US-Energieministerium (DOE) Bundesstaaten auf, Informationen zu liefern, wenn sie sogenannte „Nuclear Lifecycle Innovation Campuses“ ansiedeln wollen. Die Initiative soll die heimische nukleare Lieferkette stärken und gilt als möglicher Impuls für US-basierte Produzenten.

Analysten: Kursziele weit auseinander

Die Einschätzungen der Analysten spiegeln die Gemengelage aus operativen Fortschritten und Bewertungsfragen wider:

  • Roth Capital stufte am 28. Januar von „Sell“ auf „Neutral“ hoch und erhöhte das Kursziel von 13,00 auf 15,50 US-Dollar.
  • B. Riley blieb am 20. Januar bei „Buy“ und hob das Kursziel von 22,00 auf 27,00 US-Dollar an.
  • Canaccord Genuity erhöhte am 23. Januar das Kursziel von 26 auf 37 Kanadische Dollar und bestätigte ebenfalls „Buy“.

Zum Schluss bleibt vor allem dieser Kontrast: Während der Kurs nach dem gestrigen Plus bei 21,22 US-Dollar liegt, reichen die jüngsten Kursziele in US-Dollar von 15,50 (Roth) bis 27,00 (B. Riley) – mit der angekündigten ASM-Übernahme als zuletzt genanntem Auslöser für neue Bewertungsrunden.

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