Energy Fuels erlebte Anfang Februar einen überraschenden Kursschub. Auslöser war eine Initiative von US-Präsident Donald Trump, die den heimischen Rohstoffsektor stärken soll. Doch auch ohne politischen Rückenwind positioniert sich der Uran- und Seltene-Erden-Produzent durch eine milliardenschwere Übernahme strategisch neu.

Die wichtigsten Fakten:

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  • Kursanstieg von 16,75% am 3. Februar nach Trumps Ankündigung
  • Übernahme von Australian Strategic Materials für 299 Millionen US-Dollar
  • Project Vault: 12 Milliarden Dollar für strategische Mineralienreserve
  • White Mesa Mill: Einzige lizenzierte Uranverarbeitungsanlage der USA

Project Vault treibt den Kurs

Am 3. Februar kletterte die Energy Fuels-Aktie um knapp 17 Prozent. Grund war die Vorstellung von Project Vault durch Präsident Trump. Das Programm kombiniert fast 2 Milliarden Dollar privates Kapital mit einem 10-Milliarden-Kredit der US Export-Import Bank. Ziel ist der Aufbau einer strategischen Mineralienreserve für die Privatwirtschaft.

Die Maßnahme zielt auf eine kritische Schwachstelle: China kontrolliert rund 60 Prozent der weltweiten Seltene-Erden-Förderung und über 90 Prozent der Magnetherstellung. Westliche Alternativen werden damit strategisch interessanter.

Übernahme schafft integrierte Lieferkette

Bereits am 20. Januar hatte Energy Fuels die Übernahme von Australian Strategic Materials (ASM) für 299 Millionen US-Dollar angekündigt. Der Deal soll laut Unternehmen den größten vollintegrierten Seltene-Erden-Produzenten außerhalb Chinas schaffen.

Das erworbene Portfolio umfasst drei Kernelemente: Die Korean Metals Plant (KMP) produziert bereits heute Metalle und Legierungen wie Neodym-Praseodym, Dysprosium und Terbium. Die geplante American Metals Plant (AMP) soll künftig 2.000 Tonnen Legierungen pro Jahr in den USA herstellen. Hinzu kommt das Dubbo-Projekt in New South Wales, Australien.

Der Abschluss wird für Ende Juni erwartet. Voraussetzungen sind Zustimmungen der ASM-Aktionäre, australischer Gerichte und der Regulierungsbehörden.

Ausbau der Verarbeitungskapazitäten

Mitte Januar präsentierte Energy Fuels Pläne für den Ausbau der White Mesa Mill in Utah. Die Anlage soll jährlich 6.000 Tonnen Neodym-Praseodym-Oxid, 240 Tonnen Dysprosium-Oxid und 66 Tonnen Terbium-Oxid produzieren.

Die White Mesa Mill ist derzeit die einzige vollständig lizenzierte und aktive konventionelle Uranverarbeitungsanlage in den USA. Das Unternehmen hat die Kapazitäten in den vergangenen Jahren um Seltene-Erden-Verarbeitung erweitert.

Die nächsten Quartalszahlen werden für Ende Februar erwartet. Vom 22. bis 25. Februar nimmt das Unternehmen an der BMO Global Metals, Mining & Critical Minerals Conference in Florida teil.

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