Energy Fuels Aktie: Seltene Erden im Visier
Energy Fuels expandiert massiv ins Geschäft mit kritischen Rohstoffen. Die Übernahme von Australian Strategic Materials soll eine der wenigen nicht-chinesischen Lieferketten für Seltene Erden schaffen – vom Bergbau bis zum fertigen Metall. Gleichzeitig treibt das Unternehmen sein Uran-Geschäft und die Verarbeitungskapazitäten in Utah voran.
Strategische Übernahme schafft Wertschöpfungskette
Am 20. Januar 2026 gab Energy Fuels bekannt, Australian Strategic Materials (ASM) zu übernehmen. Die Transaktion zielt darauf ab, einen vertikal integrierten Produzenten für Seltene Erden zu schaffen. Energy Fuels bringt seine Verarbeitungsinfrastruktur ein, ASM steuert unter anderem eine Metallverarbeitungsanlage in Südkorea bei.
Die Kombination soll eines der wenigen Unternehmen außerhalb Chinas hervorbringen, das die gesamte Wertschöpfungskette abdeckt – von der Mine bis zu Metallen und Legierungen. Das ist ambitioniert, denn der Markt für Seltene Erden wird aktuell von wenigen Nationen dominiert.
Die Übernahme reiht sich in weitere strategische Schritte ein. Am 15. Januar veröffentlichte Energy Fuels eine bankfähige Machbarkeitsstudie für die Phase-2-Erweiterung seiner Verarbeitungsanlage am White Mesa Mill in Utah. Die Studie bestätigte robuste Wirtschaftlichkeit für eine deutliche Steigerung der Produktion von separierten Seltenerd-Oxiden. Anfang Januar folgte zudem eine aktualisierte Machbarkeitsstudie für das Vara-Mada-Projekt in Madagaskar, die das wirtschaftliche Potenzial des weltklasse Vorkommens untermauerte.
Kritische Rohstoffe im Fokus
Der Zeitpunkt der Expansion ist günstig. Die USA und ihre Verbündeten treiben den Aufbau alternativer Lieferketten für kritische Mineralien voran. Seltene Erden sind unverzichtbar für Technologien wie Elektrofahrzeuge, Windturbinen und Verteidigungssysteme. Die hohe Abhängigkeit von wenigen Produzenten hat strategische Verwundbarkeit offengelegt.
Auch der Uranmarkt zeigt Rückenwind. Analysten verweisen auf ein strukturelles Angebotsdefizit und wachsende Nachfrage nach Atomkraft als saubere Energiequelle. Neue Reaktorprojekte und Laufzeitverlängerungen bestehender Anlagen stützen die Nachfrage.
Die Integration von ASM und die Umsetzung der White Mesa-Erweiterung werden entscheidend sein. Die Quartalszahlen für Q4 2025 werden voraussichtlich im März 2026 veröffentlicht.
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