Eli Lilly Aktie: Risiken steigen
Der dänische Pharmakonzern Novo Nordisk hat heute die weiße Fahne gehisst – und damit den Weg für Eli Lilly in der milliardenschweren Adipositas-Sparte geebnet. Während die Dänen für 2026 einen Umsatzrückgang zwischen 5% und 13% prognostizieren und explizit den wachsenden Wettbewerbsdruck nennen, dürfte sich der amerikanische Konkurrent die Hände reiben. Novo Nordisk räumt ein, die Marktführerschaft bei Abnehm-Medikamenten an Eli Lillys Zepbound verloren zu haben. Morgen zeigt sich, wie stark sich dieser Vorsprung bereits in den Zahlen niederschlägt.
Quartalszahlen als Lackmustest
Am 4. Februar vor Börseneröffnung legt Eli Lilly die Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 vor. Analysten erwarten Erlöse von rund 17,90 Milliarden US-Dollar – das würde selbst die eigene Prognose des Unternehmens von etwa 17,6 Milliarden Dollar übertreffen. Im Fokus stehen die Blockbuster Mounjaro und Zepbound, die im dritten Quartal bereits ein Umsatzplus von 54% gegenüber dem Vorjahr bescherten. Die Gewinnwarnung des direkten Wettbewerbers legt nahe, dass Eli Lilly Marktanteile schneller erobert als ursprünglich erwartet.
Pipeline-Ausbau auf zwei Fronten
Parallel zur Kernstrategie baut der Konzern seine Position durch gezielte Zukäufe aus:
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Veradermics-Beteiligung: Eli Lilly erwirbt im Rahmen des morgigen Börsengangs rund 4,9% der Anteile am Dermatologie-Spezialisten Veradermics (Ticker: MANE).
Ventyx-Übernahme: Die Aktionäre von Ventyx Biosciences stimmen am 3. März über die Fusion ab. Der Deal sieht eine Barabfindung von 14,00 Dollar je Aktie vor und wurde am 7. Januar unterzeichnet.
Ausblick
Morgen wird klar, ob sich die Schwäche von Novo Nordisk bereits konkret in den Lilly-Zahlen widerspiegelt. Mit einem Analystenkonsens von „Strong Buy" und der dominanten Position im lukrativen Adipositas-Markt hat das Unternehmen beste Voraussetzungen, die hohen Erwartungen zu erfüllen. Die Veradermics-Beteiligung und der finale Ventyx-Meilenstein im März runden das Gesamtbild ab.
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