Eli Lilly steht vor einer richtungsweisenden Woche. Am 4. Februar legt der Pharmakonzern seine Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor – während gleichzeitig eine neue Produktionsoffensive in den USA Fahrt aufnimmt. Mit einem 3,5 Milliarden Dollar schweren Werk in Pennsylvania treibt das Unternehmen die heimische Fertigung seiner gefragten Abnehm-Medikamente massiv voran.

Quartalszahlen am 4. Februar

Eli Lilly veröffentlicht seine Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 am 4. Februar vor Börseneröffnung. Analysten erwarten laut Zacks-Konsensus einen Umsatz von 17,87 Milliarden Dollar sowie einen Gewinn je Aktie von 6,99 Dollar.

Im Fokus stehen die beiden GLP-1-Blockbuster Mounjaro und Zepbound. Für Mounjaro rechnen Experten mit Quartalsumsätzen von 6,65 Milliarden Dollar, für Zepbound mit 3,9 Milliarden Dollar. Zusammen steuern die beiden Präparate inzwischen rund die Hälfte der Konzernerlöse bei. Im Vorquartal hatte Eli Lilly die Gewinnerwartungen um 16,61 Prozent übertroffen.

3,5 Milliarden Dollar für neues Werk

Parallel zu den Quartalszahlen treibt Eli Lilly den Ausbau seiner US-Produktion voran. Am 30. Januar kündigte der Konzern eine Investition von über 3,5 Milliarden Dollar für ein neues Werk im Lehigh Valley in Pennsylvania an. Die Anlage soll injizierbare Abnehm-Medikamente herstellen – darunter Retatrutide, ein Nachfolgekandidat der aktuellen GLP-1-Generation.

Der Standort wurde aus mehr als 300 Bewerbungen ausgewählt und soll mindestens 850 neue Arbeitsplätze schaffen. Der Baubeginn ist für 2026 geplant, die Inbetriebnahme für 2031. Pennsylvania unterstützt das Projekt mit 100 Millionen Dollar. Es ist bereits die vierte neue US-Produktionsstätte, die Eli Lilly seit Februar 2025 angekündigt hat.

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Verzögerung bei Orforglipron

Die FDA hat ihre Entscheidung über die Zulassung der Abnehm-Pille Orforglipron auf den 10. April 2026 verschoben – rund zwei Wochen später als ursprünglich geplant. CEO David Ricks hatte im Januar auf der J.P. Morgan Healthcare Conference eine „zügige Prüfung" in Aussicht gestellt.

Das orale GLP-1-Präparat ist strategisch wichtig: Konkurrent Novo Nordisk hat im Januar seine orale Wegovy-Pille auf den US-Markt gebracht und setzt Eli Lilly damit unter Druck. Hinzu kommt, dass der Versicherer CVS Caremark Zepbound von seiner bevorzugten Medikamentenliste gestrichen und stattdessen Wegovy aufgenommen hat.

Ausblick auf die Telefonkonferenz

Die für den 4. Februar um 10 Uhr Eastern Time angesetzte Telefonkonferenz dürfte Aufschluss über die Wettbewerbsstrategie geben. Investoren erwarten Hinweise, wie Eli Lilly auf die verschärfte Konkurrenz im GLP-1-Markt reagieren will – und welche Rolle die Pipeline oraler Präparate dabei spielt.

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