Eli Lilly Aktie: Strahlender Optimismus
Eli Lilly plant den größten Einzelstandort in der Geschichte Pennsylvanias. Mit 3,5 Milliarden Dollar entsteht im Lehigh Valley eine Produktionsstätte für die nächste Generation von Abnehmmedikamenten. Das Investment ist Teil einer beispiellosen US-Expansion des wertvollsten Pharmakonzerns der Welt.
Retatrutide im Fokus
Die neue Anlage in Fogelsville soll ab 2031 injizierbare Medikamente und Geräte produzieren – darunter Retatrutide, ein experimenteller Dreifach-Hormonrezeptor-Agonist. Der Wirkstoff zeigt in klinischen Studien bislang die stärkste Gewichtsreduktion aller getesteten Therapien.
In einer Phase-3-Studie verloren Teilnehmer mit Adipositas und Kniearthrose, die Retatrutide 12 mg einnahmen, nach 68 Wochen durchschnittlich 28,7 Prozent ihres Körpergewichts. Die Ergebnisse wurden im Dezember 2025 veröffentlicht.
Die Zahlen unterstreichen Eli Lillys Position im hart umkämpften GLP-1-Markt, in dem der Konzern direkt mit dem dänischen Rivalen Novo Nordisk konkurriert.
850 neue Arbeitsplätze
Das Werk schafft 850 dauerhafte Stellen – Ingenieure, Wissenschaftler, Techniker. Während der Bauphase entstehen zusätzlich 2.000 Arbeitsplätze. Pennsylvania steuert 100 Millionen Dollar bei. Gouverneur Josh Shapiro gab die Zusage bekannt, nachdem sich der Standort gegen über 300 Bewerbungen durchgesetzt hatte.
Ausschlaggebend waren die Nähe zu technischen Universitäten, die lokale Fertigungsindustrie und die vorhandene Infrastruktur.
Teil einer 50-Milliarden-Strategie
Seit 2020 hat Eli Lilly zehn US-Produktionsstandorte angekündigt. Die Gesamtinvestitionen überschreiten mittlerweile 50 Milliarden Dollar. Zuletzt folgte im Dezember 2025 eine 6-Milliarden-Anlage in Huntsville, Alabama, für die Produktion pharmazeutischer Wirkstoffe.
Parallel treibt der Konzern die Zulassung seiner oralen Abnehmpille Orforglipron voran. Die FDA verschob die Entscheidung jüngst auf den 10. April 2026.
Am 4. Februar legt Eli Lilly die Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor. Anleger dürften genau hinsehen – die aggressive Expansion muss sich in den kommenden Jahren erst amortisieren.
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