Rekordzahlen, aber trotzdem ein spürbarer Kursrückgang: DroneShield hat im Geschäftsjahr 2025 operativ abgeliefert, doch die Aktie zeigte zuletzt deutliche Schwäche. Innerhalb eines Monats ging es laut Bericht um rund 25% nach unten. Gestern schloss das Papier bei 2,91 AUD – weit weg von den jüngsten Hochs.

Was bremst den Kurs trotz starkem Wachstum? Neben einem kleineren Auftragsbild spielt vor allem das Thema Unternehmensführung eine Rolle.

Wichtige Fakten auf einen Blick:
- Umsatz (Kundenumsatz) FY2025: 216,5 Mio. AUD (+277%)
- Vorsteuergewinn (bestes Halbjahr): 5,2 Mio. AUD
- SaaS-Umsatz FY2025: 11,6 Mio. AUD (+312%)
- Kunden-Cash-Receipts FY2025: 201,6 Mio. AUD (+256%)
- Cash-Bestand (Januar): 201,1 Mio. AUD
- Sales-Pipeline (Januar): 2,09 Mrd. AUD (zuvor 2,55 Mrd. AUD im Oktober)
- Für FY2026 zugesagte Erlöse (Committed Revenue): 95,6 Mio. AUD

Starke Zahlen – auch im Schlussquartal

Beim Blick auf die operativen Kennzahlen wirkt der Rücksetzer zunächst kontraintuitiv. Der Kundenumsatz sprang im Jahresvergleich um 277% auf 216,5 Mio. AUD. Zudem meldete das Unternehmen das profitabelste Halbjahr seiner Geschichte: Der Vorsteuergewinn lag bei 5,2 Mio. AUD.

Auch das wiederkehrende Geschäft wuchs kräftig. Der SaaS-Umsatz stieg auf 11,6 Mio. AUD, ein Plus von 312% gegenüber 2024. Die Kunden-Zahlungseingänge (Cash Receipts) kletterten auf 201,6 Mio. AUD und stützten den Cash-Bestand von 201,1 Mio. AUD per Januar.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei DroneShield?

Im vierten Quartal 2025 blieb die Dynamik hoch:
- Umsatz: 51,3 Mio. AUD (+94% gegenüber dem Vorquartal)
- Cash Receipts: 63,5 Mio. AUD (+142% gegenüber dem Vorquartal)
- Bruttomarge: rund 65%

Pipeline schrumpft – trotz großer Projektliste

Der Haken: Die globale Sales-Pipeline wurde zuletzt kleiner. Sie fiel laut Bericht von 2,55 Mrd. AUD im Oktober 2025 auf 2,09 Mrd. AUD im Januar – ein Rückgang um rund 460 Mio. AUD.

Zwar nennt das Unternehmen weiterhin über 300 Projekte in der Pipeline, darunter 14 Chancen mit jeweils mehr als 30 Mio. AUD. Gleichzeitig sticht hervor, dass das Momentum in der Pipeline nicht nur nach oben ging. Immerhin: Für FY2026 stehen 95,6 Mio. AUD als zugesagte Erlöse bereit – laut Unternehmen der höchste Start-Backlog zu Beginn eines Geschäftsjahres.

Governance-Themen und neue Impulse

Zur Kursschwäche trugen laut Simply Wall St auch Governance-Themen bei, die Ende 2025 aufgekommen sind. Genannt werden Insider-Verkäufe sowie Führungswechsel, die Investoren dazu veranlasst hätten, die Governance-Struktur und die Story neu zu bewerten.

Operativ bleibt die Aktivität sichtbar. In ASX-Mitteilungen wurden zuletzt mehrere Schritte und Aufträge gemeldet, darunter die Auswahl für Australiens LAND 156 Line of Effort 3 Panel sowie Verträge über 49,6 Mio. AUD (Europa), 8,2 Mio. AUD (westliches Militär) und 6,2 Mio. AUD (Asien-Pazifik). Parallel baut das Unternehmen die Fertigungskapazität nach eigenen Angaben von 500 Mio. AUD auf 2,4 Mrd. AUD pro Jahr aus – mit Standorten in Sydney, Europa und den USA.

Der nächste feste Termin für den Markt ist bereits gesetzt: Am 4. März legt DroneShield laut Investing.com den nächsten Ergebnisbericht vor.

DroneShield-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue DroneShield-Analyse vom 07. Februar liefert die Antwort:

Die neusten DroneShield-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für DroneShield-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 07. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

DroneShield: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...