DroneShield Aktie: Misslungene Offensive?
Die Aktie des australischen Drohnenabwehr-Spezialisten DroneShield (ASX:DRO) brach heute massiv ein. Mit einem Minus von 9,09 Prozent schloss der Titel bei 2,90 Australischen Dollar – deutlich unter der psychologisch wichtigen Marke von 3,00 Dollar. Vom Allzeithoch bei 6,71 Dollar im Oktober 2025 hat sich die Aktie damit um satte 57 Prozent entfernt.
Die wichtigsten Fakten:
- Schlusskurs: 2,90 AUD (-9,09%)
- Rückgang vom Allzeithoch: -57%
- FY2025-Umsatz: 216,5 Mio. AUD (+277%)
- Aktuelle Pipeline: 2,09 Mrd. AUD
Pipeline-Rückgang verunsichert Investoren
Das Problem: Die Auftragspipeline schrumpfte von 2,55 Milliarden AUD im Oktober 2025 auf 2,09 Milliarden AUD im Januar 2026. Laut Marktberichten hat DroneShield Projekte mit geringer Erfolgswahrscheinlichkeit oder in frühen Phasen aus der Pipeline gestrichen.
Paradox dabei: Die operative Performance war herausragend. Im Geschäftsjahr 2025 steigerte das Unternehmen den Umsatz um 277 Prozent auf 216,5 Millionen AUD. Doch der Markt schaut nach vorn – und dort wachsen die Zweifel, ob das explosive Wachstum nachhaltig ist.
Führungswechsel belasten zusätzlich
Die Stimmung leidet auch unter Personalien. Im November 2025 verkauften CEO und Chairman Aktien im Wert von rund 70 Millionen AUD. Hinzu kommt der Rücktritt des US-Chefs – ausgerechnet im wichtigen nordamerikanischen Markt eine ungünstige Entwicklung.
Der heutige Absturz erfolgte zudem in einem schwachen Gesamtmarkt. Der ASX 200-Industriesektor verlor über die vergangenen sieben Tage 1,9 Prozent. DroneShield zählte zu den schwächsten Werten im Index.
Singapore Airshow als nächster Hoffnungsträger
Analysten von Bell Potter und Motley Fool sehen die Aktie trotz der Korrektur als möglicherweise unterbewertet an. Einige Kursziele liegen bei etwa 5,00 AUD – deutlich über dem aktuellen Niveau.
Entscheidend wird die Singapore Airshow 2026 später im Februar. Dort kann DroneShield seine Technologie internationalen Verteidigungskäufern präsentieren und idealerweise neue Aufträge sichern. Der am 30. Januar veröffentlichte Quartalsbericht bestätigte immerhin eine solide Liquiditätslage nach dem Rekordjahr.
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