DroneShield Aktie: Unter Druck
Starke Rekordzahlen, aber trotzdem verkauft der Markt: DroneShield rutschte in den vergangenen drei Handelstagen deutlich ab. Auslöser scheint weniger das Umsatzwachstum zu sein, sondern eine nach unten angepasste Pipeline. Was wiegt für Anleger kurzfristig schwerer – Rekordumsatz oder ein kleineres Auftrags-Potenzial?
Am Donnerstag schloss die Aktie bei 3,59 A$ und damit 9,1% tiefer. Bereits am Mittwoch ging es um 5,5% auf 3,95 A$ nach unten, am Dienstag um 6,5% auf 4,18 A$ – jenem Tag, an dem das Update veröffentlicht wurde.
Wichtige Fakten auf einen Blick:
- FY25-Umsatz: 216,5 Mio. A$ (+277% gegenüber Vorjahr)
- FY25-Cash Receipts: 201,6 Mio. A$ (+256%)
- Q4-Umsatz (Dezember-Quartal): 51,3 Mio. A$
- Pipeline (Stand Januar 2026): 2,09 Mrd. A$ (zuvor 2,55 Mrd. A$ im Oktober 2025)
- Bereits vertraglich gesichert für FY26: 95,6 Mio. A$
Rekordzahlen – doch die Pipeline schrumpft
Den Kursrutsch löste ein Quartals-Update samt Appendix 4C aus, das am Dienstag veröffentlicht wurde. Auf der operativen Seite lieferten die Australier klare Wachstumsbelege: Der Umsatz für das Geschäftsjahr FY25 sprang auf 216,5 Mio. A$, die Cash Receipts legten ebenfalls kräftig zu. Das deutet auf eine hohe Zahlungswirksamkeit der Erlöse hin, vor allem bei Kunden aus dem Regierungs- und Militärumfeld.
Trotzdem richtete sich der Blick des Marktes offenbar auf die aktualisierte Vertriebspipeline. Diese lag im Januar 2026 bei 2,09 Mrd. A$ – deutlich unter den 2,55 Mrd. A$ aus Oktober 2025. Das Management führt die Anpassung auf das Herausnehmen sehr früher oder weniger wahrscheinlicher Projekte sowie auf Währungseffekte zurück. Unterm Strich bleibt aber: Der gemeldete „Topf“ möglicher Projekte ist kleiner – und das kann die Erwartungshaltung kurzfristig dämpfen.
Start in FY26 mit „Basisumsatz“
Unabhängig von neuen Aufträgen startet DroneShield mit einer höheren vertraglich abgesicherten Ausgangslage als in früheren Jahren. Für FY26 sind bereits 95,6 Mio. A$ als contracted revenue gesichert. Das setzt eine belastbare Untergrenze für das laufende Geschäftsjahr, selbst wenn weitere Vertragsabschlüsse erst später kommen.
Parallel betont das Unternehmen weiter die steigende Nachfrage nach KI-basierten Counter-Drone-Plattformen und den Fokus auf höhermargige SaaS-Umsätze.
Der Markt hat diese Gemengelage zuletzt klar negativ bewertet: Nach drei Verlusttagen in Folge steht die Aktie bei 3,59 A$ – und damit an einem Niveau, an dem sich kurzfristig entscheiden dürfte, ob sich der Kurs stabilisiert oder die Neubewertung der kleineren Pipeline zunächst weiter nachwirkt.
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