Für Plug Power steht heute ein richtungsweisender Termin an. Bei einer außerordentlichen Hauptversammlung stimmen die Aktionäre über eine Verdopplung der genehmigten Aktienanzahl ab – eine Maßnahme, die das finanzielle Fundament des Wasserstoff-Spezialisten für die kommenden Jahre prägen könnte. Die Frage: Mehr Spielraum für Wachstum oder massive Verwässerung für bestehende Anleger?

Verdopplung der Aktienanzahl zur Abstimmung

Im Mittelpunkt der heutigen Versammlung steht ein brisanter Vorschlag: Die Zahl der genehmigten Stammaktien soll von 1,5 Milliarden auf 3,0 Milliarden erhöht werden. Das Management sieht darin einen notwendigen Schritt, um sich zukünftige Finanzierungsoptionen offenzuhalten.

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Für Aktionäre bedeutet das eine Gratwanderung. Einerseits könnte Plug Power durch die Ausgabe neuer Aktien frisches Kapital für den Betrieb und geplante Expansionen einsammeln. Andererseits droht eine erhebliche Verwässerung der bestehenden Positionen. Berichten zufolge könnte ein Nein zu dem Vorschlag das Unternehmen dazu zwingen, alternative Maßnahmen wie einen Reverse Split in Betracht zu ziehen, um handlungsfähig zu bleiben.

Operativer Erfolg in Portugal

Parallel zur Abstimmung lieferte Plug Power positive Nachrichten aus dem operativen Geschäft. Das Unternehmen bestätigte den erfolgreichen Abschluss der Installation von 100 MW Elektrolyseuren in der Galp-Raffinerie im portugiesischen Sines. Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt bei der industriellen Skalierung grüner Wasserstoffproduktion in Europa.

Zudem gab Plug Power eine strategische Vereinbarung mit Einzelhandelsriese Walmart bekannt. Dabei werden historische Aktienoptionen gestrichen – ein Schritt, der den potenziellen Überhang an Aktien reduzieren und die Kapitalstruktur technisch entlasten soll.

Das Dilemma der Anleger

Das Abstimmungsergebnis wird darüber entscheiden, welchen Weg Plug Power einschlägt. Eine Zustimmung würde den Weg für neue Kapitalzuflüsse ebnen, aber gleichzeitig das Aktienangebot deutlich erhöhen. Eine Ablehnung hingegen würde die Unsicherheit über die Finanzierung des kapitalintensiven Geschäftsmodells massiv vergrößern. Die Hauptversammlung findet heute statt – das Ergebnis dürfte noch am Donnerstag bekannt werden.

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