Bayer Aktie: Supreme Court gibt Hoffnung
Bayer steht vor einer potenziell wegweisenden Entscheidung. Der US Supreme Court hat den Fall Durnell angenommen – für viele Anleger das Signal, auf das sie monatelang gewartet haben. Denn eine Klärung der Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten durch das höchste amerikanische Gericht könnte die jahrelange Belastung endlich beenden. Die Aktie hat seit Jahresanfang bereits über 17 Prozent zugelegt und ist damit der stärkste Wert im DAX.
Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick:
- Supreme Court prüft Fall Durnell – Entscheidung bis Juni 2026 erwartet
- 45 Mio. CAD Investition in Canola-Forschungszentrum in Winnipeg
- Kepler Cheuvreux stuft Bayer als Top-Investmentidee 2026 im Chemiesektor ein
- Geschäftsbericht 2025 folgt am 25. Februar 2026
Was im Fall Durnell auf dem Spiel steht
Die Crux der Glyphosat-Klagen liegt in der Frage, ob bundesstaatliche Zulassungen einzelstaatliche Schadensersatzklagen aushebeln können. Bayer argumentiert, dass die EPA-Warnhinweise Vorrang haben müssten (Federal Preemption). Würde der Supreme Court dieser Linie folgen, könnte das Gericht damit eine Grundsatzentscheidung treffen, die das Risikoprofil der Aktie fundamental verändern würde.
Eine Entscheidung wird bis Ende der laufenden Sitzungsperiode im Juni 2026 erwartet. Bis dahin dürfte die juristische Entwicklung der dominierende Kurstreiber bleiben.
Investition in die Zukunft des Agrargeschäfts
Parallel zur juristischen Front setzt Bayer operative Akzente. Die Division Crop Science investiert mehr als 45 Millionen Kanadische Dollar in ein neues Forschungszentrum in Winnipeg, Manitoba. Das "Canola Innovation Centre" soll bis Ende 2028 in Betrieb gehen und die Züchtung ertragsreicherer, widerstandsfähigerer Rapssorten vorantreiben.
Der Schritt unterstreicht den Fokus auf das nordamerikanische Agrargeschäft – eine Region, die für Bayer strategisch entscheidend bleibt.
Analysten heben Daumen
Kepler Cheuvreux hat Bayer kürzlich als eine ihrer Top-Investmentideen im Chemiesektor für 2026 eingestuft. Die Analysten verweisen dabei sowohl auf die mögliche juristische Klärung als auch auf die operative Erholung in der Pharma-Sparte. Nach der starken Jahresperformance notiert die Aktie derzeit bei 44,55 Euro, knapp unter dem 52-Wochen-Hoch von 46,73 Euro.
Am 25. Februar 2026 legt Bayer den Geschäftsbericht für 2025 vor. Bis dahin bleibt die Marke von rund 47 Euro der entscheidende Widerstand für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung.
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