Der DAX markiert ein Rekordhoch, und die Deutsche Telekom präsentiert sich als verlässiger Mitläufer: stabile Kursentwicklung, bestätigte Kaufempfehlung und operative Fortschritte im Kerngeschäft. Besonders spannend: Die Bonner setzen mit „Branded Calls“ und zusätzlichem MagentaTV-Content auf konkrete Produktinnovationen statt großer Ankündigungen. Kann die Aktie damit ihre Rolle als defensiver Anker im Rekordmarkt festigen?

Die Fakten im Überblick

  • Aktueller Kurs: 27,49 € (heute leicht im Minus)
  • Abstand zum 52‑Wochen-Hoch von 35,78 €: rund -23 %
  • Nur knapp über dem 52‑Wochen-Tief von 26,45 €
  • Seit Jahresanfang leicht im Minus, auf 12‑Monats-Sicht ebenfalls schwächer
  • Kurs nahe am 50‑Tage-Durchschnitt, deutlich unter dem 200‑Tage-Durchschnitt

Damit spiegelt der Kurs die Rolle der Telekom als defensiven Wert wider: keine hektischen Ausschläge, aber auch noch klar entfernt von früheren Höchstständen.

UBS bleibt bei „Buy“

Ein wichtiger Stimmungsfaktor ist die aktuelle Einschätzung der UBS. Die Schweizer Großbank hat heute ihre Bewertung überprüft und die Einstufung „Buy“ bestätigt.

Diese Bestätigung fällt in eine Phase, in der der DAX auf über 25.100 Punkte steigt und einen Gewinnlauf von sieben Handelstagen in Folge hinlegt. Während viele zyklische und wachstumsstarke Werte den Index treiben, positioniert sich die Telekom eher als stabiler Baustein mit moderatem Aufwärtspotenzial. Die Rückendeckung durch UBS unterstreicht diese Sicht.

Operative Impulse: „Branded Calls“ und MagentaTV

Neben der Analystenunterstützung liefert das Unternehmen konkrete Nachrichten aus dem Tagesgeschäft. Mit den neuen „Branded Calls“ adressiert die Telekom ein praktisches Problem im Alltag vieler Nutzer: Misstrauen gegenüber unbekannten Rufnummern.

Kernpunkte der Einführung:

  • Unternehmen können bei Anrufen ihren Namen und ihr Logo auf dem Display des Empfängers anzeigen.
  • Die Anzeige funktioniert auch dann, wenn die Nummer nicht im Adressbuch gespeichert ist.
  • Ziel ist es, unerwünschte oder zweifelhafte Anrufe besser abzugrenzen und seriöse Kontakte sichtbarer zu machen.

Damit zielt die Telekom auf mehr Vertrauen in die Telefonie und eine höhere Annahmequote bei legitimen Geschäftsanrufen. Das ist weniger spektakulär als eine große Übernahme, aber strategisch sauber im Kerngeschäft verankert.

Zusätzlich erweitert der Konzern sein Angebot bei MagentaTV: Ab dem 8. Januar 2026 wird die Hallenhockey-Europameisterschaft übertragen. Der Fokus liegt klar darauf, über exklusive Sportinhalte die Kundenbindung im Festnetz- und TV-Segment zu stärken und die Plattform attraktiver zu machen.

Bedeutung der US-Tochter T-Mobile US

Für die Bewertung des Konzerns bleibt der Blick auf die US-Tochter entscheidend. T-Mobile US steuert einen erheblichen Anteil zum Gesamtergebnis bei und ist an der Börse noch höher bewertet als die Mutter in Deutschland.

  • Aktueller Kurs T-Mobile US: 198,74 USD, leicht im Plus
  • Marktkapitalisierung: über 222 Mrd. USD

Die stabile Kursentwicklung der US-Tochter stützt damit indirekt auch das Sentiment für die Aktie in Frankfurt und bleibt ein zentrales Argument in der Sum-of-the-Parts-Betrachtung.

Fazit: Stabiler Wert im Rekordumfeld

Am 7. Januar 2026 präsentiert sich die Deutsche Telekom Aktie als solider Titel in einem sehr freundlichen Marktumfeld. Während der DAX von zyklischen und Technologiewerten auf ein neues Allzeithoch getrieben wird, bietet der Telekommunikationskonzern eine Kombination aus:

  • bestätigter Kaufempfehlung durch UBS,
  • operativen Neuerungen wie „Branded Calls“,
  • erweitertem Content-Angebot bei MagentaTV
  • und einer stabil laufenden US-Tochter.

Kurzfristig bleibt der Kurs zwar noch deutlich unter dem 52‑Wochen-Hoch, doch die Mischung aus defensiver Stabilität und schrittweisen Produktinnovationen prägt aktuell das Bild der Aktie.

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