Deutsche Telekom Aktie: Starke Signale
Deutsche Telekom liefert für 2025 mehr als angekündigt – und legt gleich zwei klare Botschaften nach: eine Rekorddividende und ein laufendes Aktienrückkaufprogramm. Damit rückt weniger die Frage nach dem „Ob“, sondern nach dem „Wie“ in den Fokus: Kann der Konzern das Wachstum 2026 wie geplant fortsetzen?
Am Kapitalmarkt kam die Kombination aus soliden Zahlen und Kapitalrückflüssen zuletzt gut an. Der Schlusskurs am Freitag lag bei 33,95 Euro, auf 30 Tage gerechnet steht ein Plus von 24,68% zu Buche.
Jahreszahlen 2025: Prognose geschlagen – trotz Dollar-Gegenwind
Für 2025 meldete der Konzern organisches Wachstum auf breiter Front: Der Umsatz stieg organisch um 4,2% auf 119,1 Mrd. Euro, das bereinigte EBITDA AL kletterte organisch um 4,7% auf 44,2 Mrd. Euro. Wichtig ist dabei der Währungseffekt: In berichteten Zahlen fiel das Wachstum niedriger aus, was vor allem am schwächeren US-Dollar lag.
Entscheidend für die Einordnung: Die Telekom erstellt ihre Prognosen traditionell auf Basis konstanter Wechselkurse. Auf dieser Vergleichsbasis übertraf das Unternehmen die zuletzt im November 2025 angehobenen Zielwerte. So lag das bereinigte EBITDA AL auf Guidance-Basis bei 45,5 Mrd. Euro (erwartet: rund 45,3 Mrd. Euro). Der Free Cashflow AL lag mit 20,2 Mrd. Euro ebenfalls knapp über dem Ziel von rund 20,1 Mrd. Euro; berichtet stieg er um 2,0% auf 19,5 Mrd. Euro. Der bereinigte Nettogewinn erhöhte sich um 3,7% auf 9,7 Mrd. Euro, das bereinigte Ergebnis je Aktie lag bei 2,00 Euro.
T-Mobile US und Netz-Ausbau: Zwei operative Treiber
Der wichtigste Wachstumsmotor bleibt das US-Geschäft. T-Mobile US steigerte die Service-Umsätze 2025 um 7,8% auf 71,3 Mrd. US-Dollar, das bereinigte EBITDA AL wuchs um 6,8% auf 33,0 Mrd. US-Dollar. Dazu kamen 7,8 Mio. neue Postpaid-Kunden im Gesamtjahr – deutlich mehr als 2024 (6,1 Mio.). Die Telekom erhöhte ihren Anteil an T-Mobile US im Februar 2026 auf 52,8%. Für 2026 stellt die US-Tochter beim bereinigten operativen Ergebnis einen Anstieg auf 37,0 bis 37,5 Mrd. US-Dollar in Aussicht (nach 33,9 Mrd. US-Dollar 2025).
Im Heimatmarkt treibt der Konzern den Glasfaser-Ausbau voran. 2025 erreichte das FTTH-Netz 12,6 Mio. Haushalte, mehr als 2 Mio. Haushalte nutzen bereits einen direkten Glasfaseranschluss. Allein 2025 kamen 584.000 hinzu. Parallel meldet die Telekom eine 5G-Abdeckung von 99% der Bevölkerung in Deutschland (92% in den europäischen Märkten).
Im Deutschland-Segment zeigte sich jedoch ein gemischtes Bild: Das bereinigte EBITDA AL stieg um 1,7% auf 10,7 Mrd. Euro, während der Gesamtumsatz um 0,4% auf 25,6 Mrd. Euro sank – unter anderem wegen geringerer Endgeräteumsätze. Die Service-Umsätze wuchsen organisch um 1,1%.
Positiv stach zudem T-Systems heraus: Der Auftragseingang stieg um 4,2% auf 4,2 Mrd. Euro, der Umsatz um 2,5% auf 4,1 Mrd. Euro. Das bereinigte EBITDA AL legte um 15,7% auf 427 Mio. Euro zu.
Dividende, Rückkauf, Ausblick: Die Messlatte für 2026 liegt höher
Aktionäre sollen deutlich profitieren: Vorgeschlagen ist für 2025 eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie – 11% mehr als im Vorjahr. Zusätzlich läuft seit Januar 2026 ein Aktienrückkaufprogramm über bis zu 2,0 Mrd. Euro; bis Mitte Februar wurden knapp neun Millionen eigene Aktien zurückgekauft.
Für 2026 plant der Konzern weiteres Wachstum (jeweils auf Basis konstanter Wechselkurse): Das bereinigte EBITDA AL soll auf rund 47,4 Mrd. Euro steigen, der Free Cashflow AL auf rund 19,8 Mrd. Euro. Das bereinigte Ergebnis je Aktie erwartet das Management bei rund 2,20 Euro. Mittelfristig bekräftigte die Telekom zudem die Ziele für 2027, darunter rund 21 Mrd. Euro Free Cashflow.
Konkret terminiert sind die nächsten Fixpunkte bereits: Am 1. April 2026 findet die Hauptversammlung statt, am 13. Mai 2026 folgen die Zahlen für das erste Quartal 2026. Bis dahin bleibt die Story klar: Wachstum aus den USA, hoher Infrastruktur-Takt in Deutschland – und spürbare Kapitalrückflüsse als Begleitmusik.
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