Deutsche Pfandbriefbank Aktie: Rückschritt unausweichlich?
Der 23. März naht — und mit ihm der vollständige Geschäftsbericht der Deutschen Pfandbriefbank. Nach einem Verlustjahr, gestrichener Dividende und verschobenen Zielen steht die Bank unter erheblichem Erklärungsdruck.
Das schwere Erbe des US-Geschäfts
Der Verlust von 284 Millionen Euro für 2025 hat eine klare Ursache: Die Risikovorsorge schnellte von 170 auf 410 Millionen Euro hoch, davon allein 334 Millionen Euro auf das US-Geschäft. Die pbb hatte kurz vor der Corona-Pandemie begonnen, verstärkt Kredite für amerikanische Gewerbeimmobilien zu vergeben — eine Entscheidung, die sich nun mit voller Wucht in der Bilanz niederschlägt. Die Eigenkapitalrendite brach auf minus 10,6 Prozent ein. Die Dividende, im Vorjahr noch 0,15 Euro je Aktie, entfiel vollständig.
Für 2026 stellt Vorstandschef Kay Wolf einen Vorsteuergewinn von 30 bis 40 Millionen Euro in Aussicht. Branchenexperten hatten im Schnitt mit rund 100 Millionen Euro mehr gerechnet. Gleichzeitig verschiebt Wolf die Mittelfristziele von 2027 auf 2028 oder später — die schleppende Erholung der europäischen Gewerbeimmobilienmärkte lässt wenig Spielraum.
Ein positives Signal kommt vom Neugeschäft: 2025 zog es um knapp ein Viertel auf rund 6,3 Milliarden Euro an. Für 2026 peilt Wolf 7,5 bis 8,5 Milliarden Euro an.
Insider kauft, Markt reagiert
Inmitten der anhaltenden Kursschwäche erwarb Vorstand Jörn Joseph am 16. März Aktien zu einem Durchschnittspreis von 2,776 Euro — ein Volumen von gut 20.000 Euro. Kein großer Betrag, aber ein Signal. Die Aktie hatte zuvor am 13. März mit 2,75 Euro ein Mehrjahrestief markiert und notiert damit rund 52 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 5,92 Euro aus dem März 2025.
Am Freitag schloss das Papier bei 2,82 Euro. Gemessen am 200-Tage-Durchschnitt von 4,57 Euro verdeutlicht das, wie weit die Erholung noch reichen müsste.
Was der Geschäftsbericht zeigen muss
Am 23. März legt die pbb die vollständigen Zahlen vor. Entscheidend wird sein, ob die massiven US-Abschreibungen als abgeschlossener Sondereffekt eingestuft werden können oder ob das europäische Portfolio weitere Belastungen birgt. Die Hauptversammlung folgt am 21. Mai 2026 — bis dahin liefert der Bericht die einzige belastbare Grundlage, um den Transformationskurs der Bank zu beurteilen.
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