S&P Global hat das eigenständige Kreditprofil der Deutschen Pfandbriefbank einen weiteren Schritt nach unten gesetzt. Die Herabstufung von „bb+" auf „bb" trifft ein Institut, das sich mitten in einem tiefgreifenden Umbau befindet — und dessen Aktie seit Jahresbeginn bereits rund 32 Prozent an Wert verloren hat.

Gewerbeimmobilien bleiben das Kernproblem

Als Hauptgrund für die Anpassung nennt S&P die anhaltend angespannte Lage an den Gewerbeimmobilienmärkten. Die Ratingagentur sieht eine eingeschränkte finanzielle Flexibilität und bescheidene Ertragsaussichten — verschärft durch höhere Refinanzierungskosten im Vergleich zu Wettbewerbern. Die langfristigen Emittentenratings bleiben zwar bei „BBB-/A-3" stabil, der Ausblick bleibt jedoch negativ. Das spiegelt die Umsetzungsrisiken des strategischen Umbaus wider, den S&P als langwierigen Prozess einschätzt.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Deutsche Pfandbriefbank?

Einen konkreten Fortschritt gibt es beim US-Rückzug: Eine synthetische Risikotransfer-Transaktion mit Oaktree Capital Management schützt das Institut vor Verlusten aus einer 320-Millionen-Dollar-Mezzanine-Tranche eines 2-Milliarden-Dollar-US-Portfolios. S&P erwartet, dass sich der Abbau problematischer Kredite im Laufe des Jahres durch diesen Rückzug beschleunigt.

Neue Ertragsquellen sollen mittelfristig helfen

Parallel arbeitet das Management an einer breiteren Ertragsbasis. Die Übernahme der Deutsche Investment Gruppe soll 2026 rund 40 Millionen Euro zusätzliche Einnahmen bringen, langfristig sollen zehn Prozent der operativen Erträge aus dem Provisionsgeschäft kommen. S&P dämpft allerdings kurzfristige Erwartungen: Eine spürbare Verbesserung der Profitabilität sei vorerst nicht zu erwarten, organisches Wachstum im Immobilieninvestment nur graduell.

Immerhin: Der Kapitalpolster bleibt solide. Der Abstand zur Gesamtkapitalanforderung liegt bei rund 240 Basispunkten, und S&P rechnet damit, dass die Bank bis Ende 2028 einen ALAC-Puffer von über 7 Prozent der risikogewichteten Aktiva halten kann. Das gibt dem Institut Zeit — vorausgesetzt, die Umsetzung des Umbaus gelingt schneller als bisher erwartet.

Deutsche Pfandbriefbank-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Deutsche Pfandbriefbank-Analyse vom 19. März liefert die Antwort:

Die neusten Deutsche Pfandbriefbank-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Deutsche Pfandbriefbank-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 19. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Deutsche Pfandbriefbank: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...