Deutsche Bank Aktie: Weichenstellung an der Spitze
Die Deutsche Bank baut ihre oberste Führungsebene um. Während Vorstandschef Christian Sewing Rekordgewinne für das abgelaufene Jahr präsentiert, bringen sich mit den jüngsten Personalentscheidungen bereits mögliche Nachfolger in Stellung. Gleichzeitig wirft die Finanzaufsicht BaFin einen kritischen Blick auf bestimmte Kreditgeschäfte des Instituts.
Kronprinzen bringen sich in Stellung
Ein zentraler Baustein der Neuaufstellung ist die Ernennung von Fabrizio Campelli zum Präsidenten ab dem 1. Juli 2026. Er folgt auf James von Moltke und behält parallel seine Verantwortung für die Unternehmens- und Investmentbank. Zudem rückt DWS-Chef Stefan Hoops zum 1. Mai in den Konzernvorstand auf und übernimmt das Ressort Vermögensverwaltung. Marktbeobachter werten diese Rochaden als Vorbereitung auf die Zeit nach Christian Sewing, dessen Vertrag 2029 ausläuft.
Ergänzt wird das neue Team durch Marie-Jeanne Deverdun als Technologievorständin zur weiteren digitalen Transformation. Den Posten des Finanzchefs hat Raja Akram bereits Mitte März offiziell übernommen.
Rekordgewinn trifft auf BaFin-Prüfung
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Operativ agiert das neu formierte Führungsteam aus einer Position der Stärke heraus. Für das Geschäftsjahr 2025 verbuchte das Institut einen Nettogewinn von 7,1 Milliarden Euro. Aktionäre profitieren davon durch eine um 50 Prozent angehobene Dividende von 1,00 Euro je Anteilsschein sowie ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von einer Milliarde Euro.
Allerdings agiert die Bank nicht völlig ungestört. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) prüft derzeit die Engagements des Instituts im Private-Credit-Markt. Diese verschärfte Beobachtung des sogenannten Schattenbanksektors zeigt, dass regulatorische Anforderungen ein wichtiges Thema für den neuen Vorstand bleiben.
Aktie sucht nach einem Boden
An der Börse spiegeln sich die operativen Erfolge derzeit nur bedingt wider. Mit einem Schlusskurs von 24,50 Euro am Freitag hat das Papier seit Jahresanfang bereits 27,01 Prozent an Wert verloren. Um den deutlichen Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 33,81 Euro wieder zu verringern, muss das Management nun strategisch liefern: Bis 2028 soll die Eigenkapitalrendite auf über 13 Prozent steigen, flankiert von erwarteten Nettoerträgen von rund 33 Milliarden Euro für das laufende Jahr 2026.
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