DroneShield Aktie: Kapazitäten vervielfacht
DroneShield hat im Geschäftsjahr 2025 den Umsatz um 276 Prozent auf 216,5 Millionen australische Dollar gesteigert und erstmals einen Nettogewinn erzielt. Nun legt das Unternehmen nach — mit einer EU-Fertigung, einer neuen Radar-Partnerschaft und einer aggressiven Kapazitätserweiterung, die 2026 den nächsten Wachstumsschub liefern soll.
Europäische Produktion läuft an
Am 11. März 2026 gab DroneShield den Start der Gegendrohen-Fertigung in der EU bekannt. Die Anlage übernimmt die komplette Montage inklusive Leiterplattenbestückung, Präzisionsbearbeitung und Kabelkonfektion. Erste Lieferungen sind für Mitte 2026 geplant.
Der strategische Hintergrund ist klar: Lokale Produktion verkürzt Lieferzeiten und reduziert Abhängigkeiten in der Lieferkette — beides entscheidend, um über NATO-Kanäle wiederkehrende Aufträge zu sichern statt sporadischer Großbestellungen. Die europäische Pipeline umfasst bereits 78 Projekte im Wert von 1,2 Milliarden australischen Dollar.
Das Gesamtziel ist ambitioniert: Die kombinierte Jahresproduktionskapazität soll von rund 500 Millionen auf 2,4 Milliarden australische Dollar bis Ende 2026 wachsen.
Radar-Integration und wachsendes Ökosystem
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Am 18. März folgte die Partnerschaft mit Robin Radar Systems, deren IRIS-3D-Radar künftig in DroneShields DroneSentry-C2-Plattform integriert wird. Das 360-Grad-System erkennt, verfolgt und klassifiziert kleine Flugobjekte unter komplexen Bedingungen — eine sinnvolle Ergänzung für Kunden, die mehrschichtige Luftraumsicherung aufbauen.
Die Belegschaft ist inzwischen von 250 auf über 450 Mitarbeiter gewachsen, darunter mehr als 350 Hardware- und Softwareingenieure. Der bestätigte Auftragsbestand für 2026 liegt bei 104 Millionen australischen Dollar, die Gesamtpipeline bei 2,3 Milliarden.
Kleine Kapitalmaßnahme im Hintergrund
Parallel dazu beantragte DroneShield die Börsennotierung von 315.000 neuen Stammaktien an der ASX, entstanden aus der Ausübung bestehender Wertpapiere. Die Maßnahme ist routinemäßig und verändert die Kapitalstruktur nicht wesentlich.
Die Aktie verlor am Freitag rund 8,7 Prozent auf 2,31 Euro — ein deutlicher Rücksetzer, der den Kurs jedoch noch immer klar über dem 200-Tage-Durchschnitt von 1,99 Euro hält. Ob die laufenden Kapazitätsinvestitionen 2026 tatsächlich in entsprechende Umsätze münden, wird der Auftragseingang in den kommenden Quartalen zeigen.
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