Deutsche Bank Aktie: Teure Cum-Ex-Quittung
Der DAX-Konzern überweist Millionen an den Fiskus, um einen Teil seiner Cum-Ex-Verstrickungen endgültig hinter sich zu lassen. Während die juristischen Aufräumarbeiten laufen, rückt gleichzeitig ein milliardenschweres Kreditportfolio in den Fokus der Anleger, das in einem zunehmend nervösen Marktumfeld genauer geprüft wird.
Konkret übernimmt das Institut 29 Millionen Euro der Steuerschuld für zwei Spezialfonds, bei denen es in der Vergangenheit als Dienstleisterin und Finanziererin auftrat. Damit ist der gesamte Komplex, der insgesamt einen Steuerschaden von über 200 Millionen Euro umfasst, zwar noch nicht vollständig vom Tisch. Die aktuelle Zahlung an das Bundeszentralamt für Steuern markiert aber einen spürbaren Schritt bei der Bewältigung dieser langjährigen Altlasten.
Milliarden-Engagement im Private-Credit-Markt
Abseits der Gerichtssäle zieht das Kreditbuch die Aufmerksamkeit auf sich. Mit Darlehen in Höhe von knapp 26 Milliarden Euro macht der sogenannte Private-Credit-Bereich mittlerweile rund fünf Prozent des gesamten Portfolios aus. Das Timing der Offenlegung fällt in eine Phase, in der diese spezielle Anlageklasse nach jüngsten Unternehmensinsolvenzen von Investoren deutlich kritischer beäugt wird. Die Bank selbst sieht hier laut eigenen Angaben keine erheblichen Gefahren und plant stattdessen, das Angebot in diesem Segment durch regionale Expansion strategisch weiter auszubauen.
Schwacher Jahresauftakt drückt den Kurs
Grundsätzlich steht das Geldhaus nach einem operativ starken Jahr 2025 mit kumulierten Kapitalausschüttungen von 8,5 Milliarden Euro auf einem soliden Fundament. Allerdings dämpfte Vorstandschef Christian Sewing kürzlich die kurzfristigen Erwartungen und warnte vor stagnierenden Erträgen im laufenden ersten Quartal 2026.
Diese verhaltenen Aussichten hinterlassen sichtbare Spuren im Chart. Auf Monatssicht hat das Papier rund 17 Prozent eingebüßt und notiert aktuell bei 25,55 Euro. Den nächsten handfesten Beleg für die operative Entwicklung liefert der 29. April 2026. An diesem Datum präsentiert der Konzern seine Ergebnisse für das erste Quartal und liefert damit den nächsten klaren Impuls für die weitere Kursentwicklung.
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