Danaher Aktie: Strategische Milliarden-Übernahme
Danaher baut seine Position in der Medizintechnik massiv aus und übernimmt den Spezialisten Masimo für rund 9,9 Milliarden US-Dollar. Durch den Zusammenschluss verknüpft der Konzern seine Expertise in der Labordiagnostik mit moderner Patientenüberwachung in Echtzeit. Doch kann dieser kostspielige Zukauf die Wachstumsdynamik im Diagnostics-Segment tatsächlich nachhaltig beschleunigen?
Fokus auf die Akutversorgung
Die Übernahme markiert eine der bedeutendsten Konsolidierungen im Medizintechniksektor der letzten Jahre. Im Kern der Transaktion steht die Integration der sogenannten Signal Extraction Technology (SET) von Masimo. Diese Technologie ermöglicht eine präzise Patientenüberwachung selbst unter schwierigen Bedingungen, wie etwa bei Bewegungen oder schlechter Durchblutung der Extremitäten.
Danaher plant, diese Lösungen in sein bestehendes Diagnostik-Portfolio einzugliedern, zu dem bereits bekannte Marken wie Cepheid oder Radiometer gehören. Masimo soll dabei als eigenständiges Unternehmen innerhalb des Segments geführt werden. Ziel ist es, die Marke zu erhalten und gleichzeitig durch das globale Netzwerk von Danaher sowie dessen bewährtes Betriebssystem („Danaher Business System“) die Marktreichweite zu vergrößern.
Finanzielle Ziele und Synergien
Die finanziellen Erwartungen an den Deal sind konkret formuliert. Bereits im ersten vollen Jahr nach dem Abschluss rechnet das Management mit einem positiven Beitrag zum bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 0,15 und 0,20 US-Dollar. Langfristig, bis zum fünften Jahr, soll dieser Beitrag auf rund 0,70 US-Dollar ansteigen.
Zusätzlich setzt der Konzern auf erhebliche Synergieeffekte. Jährliche Kosteneinsparungen von über 125 Millionen US-Dollar sowie Umsatzsynergien von mehr als 50 Millionen US-Dollar werden bis zum fünften Jahr nach Abschluss der Transaktion angestrebt. Finanziert wird der Zukauf aus vorhandenen Barmitteln und durch die Aufnahme neuer Schulden.
An der Börse spiegelte sich der Optimismus zuletzt noch nicht vollständig wider. Mit einem Schlusskurs von 177,50 Euro am Mittwoch notiert die Aktie derzeit etwa 1,75 Prozent unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt und hat seit Jahresbeginn knapp 10 Prozent an Wert verloren.
Der weitere Zeitplan
Die Gremien beider Unternehmen haben der Bar-Transaktion bereits einstimmig zugestimmt. Bevor die Übernahme jedoch endgültig vollzogen werden kann, steht die Zustimmung der Masimo-Aktionäre sowie die Freigabe durch die zuständigen Regulierungsbehörden aus.
Der Abschluss der Transaktion wird für die zweite Jahreshälfte 2026 erwartet. Damit rückt Danaher seinem Ziel näher, die Lücke zwischen spezialisierter Labordiagnostik und klinischen Echtzeitdaten direkt am Krankenbett zu schließen.
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