Die CrowdStrike-Aktie steht unter Druck, seit neue Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz die Sicherheitsbranche aufschrecken. Während ein neues Tool des Mitbewerbers Anthropic für Unruhe unter den Anlegern sorgt, verdeutlicht der jüngste Sicherheitsbericht des Unternehmens, wie massiv Hacker mittlerweile selbst auf KI setzen. Die entscheidende Frage bleibt: Ist die Marktpanik vor einer Disruption des Geschäftsmodells gerechtfertigt?

KI-Konkurrenz sorgt für Unruhe

Auslöser der jüngsten Verkäufe war die Vorstellung eines KI-gestützten Tools zur Codesicherheit durch das Unternehmen Anthropic am 20. Februar. Die Sorge, dass solche Anwendungen bestehende Sicherheits-Workflows verändern oder gar ersetzen könnten, belastete den gesamten Sektor. CrowdStrike traf es dabei besonders deutlich: Innerhalb der letzten sieben Tage verlor das Papier rund 15,7 Prozent an Wert.

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CrowdStrike-CEO George Kurtz trat den Befürchtungen jedoch entgegen. Er betonte, dass die Fähigkeiten des neuen KI-Tools nicht mit den Echtzeit-Plattformen zur Bedrohungserkennung vergleichbar seien, die das Kerngeschäft seines Unternehmens bilden. Auch Analysten, darunter das Haus TD Cowen, werteten die Kursverluste als potenzielle Überreaktion des Marktes, passten jedoch im Zuge der allgemeinen Volatilität ihre Kursziele an.

Angreifer werden immer schneller

Parallel zur Marktbewegung veröffentlichte CrowdStrike am gestrigen Dienstag seinen „2026 Global Threat Report“. Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit moderner Abwehrsysteme: Die Zeitspanne, die Cyberkriminelle benötigen, um nach dem ersten Eindringen tiefer in ein kompromittiertes Netzwerk vorzudringen, hat sich signifikant verkürzt.

Der Bericht zeigt auf, dass Angreifer technologische Innovationen wie KI extrem schnell adaptieren, um die Angriffsfläche von Unternehmen zu vergrößern und Attacken zu beschleunigen. Für CrowdStrike ist dies ein zentrales Argument für die Relevanz der eigenen Plattform, da manuelle Abwehrprozesse gegen diese Geschwindigkeit kaum noch bestehen können. Dennoch bleibt die Aktie mit einem Minus von über 23 Prozent seit Jahresbeginn charttechnisch angeschlagen.

Ein klareres Bild über die tatsächliche Geschäftslage und die Auswirkungen der neuen KI-Konkurrenz wird es in Kürze geben. Am 3. März 2026 wird CrowdStrike die Ergebnisse für das vierte Geschäftsquartal vorlegen und im Rahmen einer Telefonkonferenz detailliert Stellung zur strategischen Ausrichtung nehmen.

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