Bei Renk verdichtet sich die Lage: In einer Woche legt der Antriebsspezialist seine Jahreszahlen 2025 vor – und genau die könnten nach der jüngsten Seitwärtsphase wieder Bewegung bringen. Gleichzeitig schwächelt der europäische Rüstungssektor, weil Friedensgespräche rund um die Ukraine die Erwartungen an dauerhaft steigende Verteidigungsbudgets dämpfen. Was zählt am 5. März wirklich?

5. März als Schlüsseltermin

Am 5. März 2026 will Renk die vollständigen Zahlen für 2025 präsentieren – inklusive Bilanzpressekonferenz sowie Analysten- und Investoren-Call in Augsburg. Schon im Pre-Close Call Anfang Februar deutete das Management laut Zusammenfassung an, dass Umsatz- und EBIT-Guidance bestätigt werden könnten.

Für den Markt ist das der entscheidende Punkt: Nicht die Vergangenheit allein, sondern vor allem der Ausblick und die Einordnung, wie stabil die operative Entwicklung in einem politisch beweglichen Umfeld bleibt.

Erwartungen und operative Signale

Für das Gesamtjahr hatte Renk zuletzt mehr als 1,3 Mrd. Euro Umsatz sowie ein bereinigtes EBIT von 210 bis 235 Mio. Euro in Aussicht gestellt. Dazu kommen Markterwartungen: Für das vierte Quartal werden 0,89 Euro Gewinn je Aktie und rund 404,73 Mio. Euro Umsatz genannt; für das Gesamtjahr liegt der Konsens beim EPS bei 1,39 Euro.

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Ein zusätzlicher Treiber der letzten Wochen kommt aus den USA: Renk kündigte eine Investition von 150 Mio. US-Dollar in Michigan an (70 Mio. Dollar Capex, 80 Mio. Dollar F&E über 2024 bis 2030). Kurz darauf meldete die US-Tochter zudem Support- und Ersatzteilverträge von über 50 Mio. US-Dollar (Ende 2025/Anfang 2026). Das unterstreicht, dass das US-Geschäft operativ Gewicht bekommt.

Sektor-Gegenwind trifft auch die Aktie

Trotz dieser Impulse bleibt das Umfeld rauer. In der Branche gab es zuletzt Verluste, begründet mit Unsicherheit durch anhaltende Friedensgespräche. Bei Renk zeigt sich das in einer Konsolidierung: Der Kurs liegt heute bei 58,80 Euro (‑0,57%), nach 59,14 Euro am Dienstag. Auf 7 Tage steht ein Minus von 3,43%.

Chartseitig bewegt sich der Titel nahe dem kurzfristigen Durchschnitt: Zum 50‑Tage‑Schnitt (58,18 Euro) beträgt der Abstand nur rund +1,07%. Gleichzeitig liegt die Aktie unter dem 200‑Tage‑Schnitt (63,92 Euro) (‑8,01%) – ein Hinweis, dass der übergeordnete Trend seit dem Herbsthoch noch nicht vollständig zurückerobert ist.

Am 5. März wird damit konkret: Ob Renk die 2025er-Spanne beim bereinigten EBIT (210–235 Mio. Euro) bestätigt – und ob das Management den bereits angedeuteten Pfad für 2026 untermauert, bei dem laut Pre-Close-Signal ein bereinigtes EBIT-Konsensniveau von 277 Mio. Euro als erreichbar dargestellt wurde.

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