Die Übernahme durch den ADNOC-Konzern biegt auf die Zielgerade ein. Nachdem die behördlichen Freigaben erteilt sind, richtet sich der Fokus nun auf die verbliebenen Minderheitsaktionäre. Für sie geht es im angelaufenen Squeeze-Out-Verfahren vor allem um eine Frage: Wie hoch fällt die finale Barabfindung aus?

  • Verfahren: Squeeze-Out zur Übertragung restlicher Anteile gestartet.
  • Börsensegment: Wechsel in den General Standard als Vorbereitung auf Delisting.
  • Termin: Geschäftsbericht 2025 für den 26. Februar erwartet.

Mit einer Annahmequote von über 91 Prozent Ende 2024 ist die Übernahme faktisch besiegelt. Das im Januar eingeleitete Verfahren zum Squeeze-Out dominiert nun das Geschehen. Anleger warten auf die Festlegung der Barabfindung, die für die Übertragung der restlichen Aktien auf die Hauptaktionärin gezahlt wird. Diese Bewertung dürfte den Kurs in den kommenden Wochen maßgeblich stützen oder deckeln.

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Abkopplung vom Sektor

Operativ hat sich der Titel von den zyklischen Schwankungen der Chemiebranche weitgehend gelöst. Während der Sektor weiterhin mit Energiekosten und Nachfrageschwankungen kämpft, bestimmt die Sondersituation den Kurs von Covestro. Zum Wochenschluss notierte das Papier bei 60,66 Euro. Seit Jahresanfang verzeichnete die Aktie ein Minus von rund 8 Prozent, was die abwartende Haltung des Marktes im Hinblick auf die konkreten Bewertungsdetails widerspiegelt.

Rückzug von der Börse

Parallel zum Squeeze-Out bereitet das Unternehmen den strukturellen Rückzug vor. Der geplante Wechsel vom Prime Standard in den General Standard reduziert die Transparenzpflichten erheblich. Marktbeobachter interpretieren diesen Schritt als logische Vorstufe zum vollständigen Delisting nach Abschluss der Aktienübertragung an ADNOC.

Der nächste wichtige Fixpunkt ist der 26. Februar 2026. Die Vorlage des Geschäftsberichts liefert die finanzielle Basis, die auch für Bewertungsfragen im Abfindungsprozess herangezogen werden dürfte. Anleger blicken hier weniger auf operative Wachstumsfantasien, sondern auf die harten Zahlen für die Kalkulation des Exit-Preises.

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