Während der Aktienkurs seit Jahresbeginn massiv unter Druck steht, treibt Silver Viper Minerals seine Expansion in Lateinamerika unbeirrt voran. Mit der endgültigen Übernahme des Coneto-Projekts in Mexiko sichert sich das Unternehmen ein wichtiges Silber-Gold-Asset. Der rein auf Aktien basierende Deal im Wert von 15 Millionen US-Dollar bindet zudem einen Branchenriesen langfristig an den Explorer.

Der Kaufpreis von umgerechnet rund 20,4 Millionen Kanadischen Dollar wird vollständig über die Ausgabe neuer Papiere beglichen. Konkret fließen gut 25,5 Millionen Aktien zu einem festgelegten Preis von 0,80 CAD an die bisherigen Joint-Venture-Partner. Bemerkenswert ist dieser Schritt vor allem mit Blick auf die aktuelle Marktbewertung: An der Börse notiert der Titel derzeit bei lediglich 0,66 Euro und damit in unmittelbarer Nähe zu seinem 52-Wochen-Tief. Seit Januar hat das Papier bereits über 51 Prozent an Wert verloren.

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Branchenriese sichert sich Einfluss

Hauptprofiteur der Transaktion ist Fresnillo plc. Der Bergbaukonzern erhält gut 61 Prozent der neu ausgegebenen Anteile, während der Rest an Orex Minerals geht. Für Silver Viper ist die Einbindung von Fresnillo ein strategischer Gewinn. Nach Abschluss der behördlichen Prüfungen durch die kanadische Börsenaufsicht greift eine Investorenvereinbarung, die Fresnillo vor Verwässerung schützt und als langfristigen Großaktionär etabliert. Operativ schließt das Durango-Projekt eine Lücke zwischen den bestehenden Anlagen in Sonora und dem kürzlich erworbenen Cimarron-Projekt in Sinaloa.

Lateinamerika als M&A-Hotspot

Die Übernahme spiegelt einen größeren Branchentrend wider. Lateinamerika zog in den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres rund 75 Prozent aller weltweiten Bergbau-Fusionen und -Übernahmen an, was einem Volumen von fast 30 Milliarden US-Dollar entsprach. Bergbauunternehmen suchen gezielt nach Regionen mit verlässlichen Genehmigungsverfahren und historisch gewachsenen Infrastrukturen. Angesichts eines branchenweit geschätzten Investitionsbedarfs von fünf Billionen US-Dollar bis 2035 für kritische Mineralien positioniert sich Silver Viper in einem Markt, der dringend Konsolidierung benötigt, um künftige Lieferketten zu sichern.

Die Finanzierung für die kommenden operativen Schritte steht bereits. Mit den im Vorjahr eingesammelten 21 Millionen Dollar Wachstumskapital startet nun ein umfassendes Bohr- und Explorationsprogramm auf den mexikanischen Liegenschaften, das bis Ende 2026 laufen wird.

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