Commerzbank-Aktie: Totale Talfahrt!
Es sind unruhige Zeiten für die deutschen Finanzwerte, und besonders ein Titel gerät derzeit heftig unter die Räder: Die Commerzbank. Während der DAX ohnehin mit einer massiven Talfahrt kämpft, erwischt es das Frankfurter Geldhaus überproportional hart. Das Vertrauen der Anleger scheint angesichts einer explosiven Mischung aus Geopolitik und wirtschaftlicher Unsicherheit momentan wie weggewischt.
Es sind die Preise für Öl und Gas
Die Gründe für den jüngsten Kurssturz liegen weit entfernt in den Krisenherden des Nahen Ostens. Der Konflikt im Iran und die Blockade wichtiger Energierouten wie der Straße von Hormus lassen die Preise für Öl und Gas in schwindelerregende Höhen schnellen. Für eine Bank, die tief in der deutschen Realwirtschaft verwurzelt ist, sind das düstere Vorboten. Steigen die Energiekosten, droht die ohnehin schwächelnde Konjunktur endgültig abzukippen.
Zinsängste und Rezessionssorgen
Hinter der Fassade der Kursverluste verbirgt sich ein strukturelles Problem. Die Commerzbank erwirtschaftet weit mehr als die Hälfte ihrer Erträge aus klassischen Bankdienstleistungen und ist damit extrem abhängig vom Zinsniveau und der wirtschaftlichen Gesundheit des Mittelstands. Sollte Deutschland in eine tiefe Rezession rutschen, drohen nicht nur sinkende Zinsüberschüsse, sondern auch ein massiver Anstieg der Kreditausfälle.
Dieses Szenario zwingt die Bank dazu, höhere Rückstellungen für faule Kredite zu bilden, was direkt am Gewinn nagt. Investoren reagieren darauf allergisch und trennen sich in Scharen von den Papieren, was den Verkaufsdruck weiter erhöht.
Die entscheidende Linie im Sand
In diesem nervösen Umfeld blicken Chartanalysten nun gebannt auf eine ganz bestimmte Marke. Es stellt sich die Frage: Wo findet das Papier den nötigen Halt? Sollte die 200-Tage-Linie bei rund 32 Euro brechen droht technisch gesehen ein weiterer Absturz in tiefere Regionen, was das mühsam aufgebaute positive Momentum der letzten Monate zunichtemachen könnte.
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