Bayer-Aktie: Donnerschlag!
Am Montag erlitt Bayer einen Rückschlag von 3,59 % und fiel auf 40,23 Euro. Am Dienstag nun geht es für den Titel um neue 3,5 % abwärts. Nur noch rund 38,50 Euro sehen die Börsen. Der Kursrutsch erfolgte ohne ein singuläres operatives Ereignis. Der Aufwärtstrend bleibt trotz der Bewegung intakt. Am 4.3. legt der Konzern die Zahlen für das vierte Quartal vor.
Parallel präsentierte Bayer auf dem ASCO-Symposium in San Francisco Daten zur PAnTHa-Studie. Im Mittelpunkt steht die gezielte Alpha-Therapie 225Ac-PSMA-Trillium für Patienten mit metastasiertem Prostatakrebs. In der Dosiskohorte für die weitere Entwicklung erreichten mindestens 80 % der Teilnehmer eine signifikante Senkung des PSA-Wertes. Es wurden keine therapiebedingten Todesfälle gemeldet.
Die häufigsten Nebenwirkungen beschränkten sich auf Mundtrockenheit, Müdigkeit und Übelkeit. Phase-I-Daten gelten in der Onkologie als frühe, aber richtungsweisende Etappe. Prostatakrebs stellt weltweit die zweithäufigste Krebsdiagnose bei Männern dar.
Während die klinischen Ergebnisse Beachtung fanden, reagierte die Bayer-ADR in den USA mit einem Minus von 3,74 % auf 11,84 Dollar. Auf Sicht von zwölf Monaten hatte das Papier zuvor rund 89 % gewonnen. Der Relative-Stärke-Index fiel auf 16,3 und signalisiert eine kurzfristig überverkaufte Situation.
Bayer: Die Wahrheit kommt!
Im finanziellen Kontext steht der 4. März 2026 unter besonderer Beobachtung. Um 7:30 Uhr MEZ veröffentlicht Bayer den Jahresbericht 2025. Die Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten wurden auf 11,8 Milliarden Euro erhöht. Für 2026 stellt der Konzern einen voraussichtlich negativen freien Cashflow in Aussicht.
Allein im Jahr 2026 rechnet Bayer mit litigation-bezogenen Auszahlungen von rund 5 Milliarden Euro. Zur Überbrückung wurde eine Finanzierung über 8 Milliarden Dollar gesichert. Eine Refinanzierung über vorrangige Anleihen und Hybridwertpapiere ist vorgesehen.
Im Roundup-Komplex steht ein Vergleich über 7,25 Milliarden Dollar im Raum. Richter Timothy Boyer vom St. Louis City Circuit Court hat bislang keinen Anhörungstermin angesetzt. Mehrere Kanzleien signalisierten Widerstand gegen eine schnelle vorläufige Genehmigung.
Ursprünglich war der 4. März als Datum für eine erste Stellungnahme der Kläger vorgesehen. Rund 65.000 offene Klagen sind Gegenstand der Verhandlungen.
Zusätzlich prüft der US Supreme Court eine Frage zum US-Pestizidrecht. Mündliche Verhandlungen sind für Ende April angesetzt. Eine Entscheidung wird bis Sommer 2026 erwartet.
Parallel investiert Bayer in den Ausbau seiner Radiopharma-Plattform, nachdem 2023 gezielte Akquisitionen in diesem Segment erfolgten.
Aber: Wegen des Iran-Kriegs ist die Börse extrem missliebig.
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