Commerzbank Aktie: Konjunktursorgen belasten
Steigende Preise an den Energiemärkten schüren erneut die Angst vor einem Abwürgen der deutschen Wirtschaft. Dieser pessimistische Mix traf am Dienstag den Finanzsektor besonders hart, da Investoren negative Folgen für das Kreditgeschäft befürchten. Droht der erhoffte Aufschwung nun komplett auszufallen?
Energiepreise drücken Stimmung
Während der DAX im Handelsverlauf allgemein nachgab, gerieten Banktitel überdurchschnittlich unter die Räder. Die Aktie der Commerzbank rutschte um 4,36 Prozent auf 31,78 Euro ab. Marktbeobachter machen primär die kräftigen Preisanstiege bei Öl und Gas für die schlechte Stimmung verantwortlich. Die Sorge ist konkret: Teure Energie könnte die ohnehin fragile Konjunktur erneut ausbremsen und Unternehmen finanziell unter Druck setzen.
Gefahr für das Kreditgeschäft
Für das Frankfurter Geldhaus ist diese Entwicklung besonders relevant, da das Geschäftsmodell stark an der allgemeinen wirtschaftlichen Lage hängt. Ein wesentlicher Teil der Erträge stammt aus dem Firmenkundengeschäft. Schwächelt die Konjunktur, steigt das Risiko von Kreditausfällen bei den Unternehmenskunden. Dies würde zwangsläufig höhere Risikovorsorgen erfordern, was direkt auf die Gewinne durchschlägt.
Diese fundamentale Skepsis spiegelt sich auch im mittelfristigen Trend wider: Auf Sicht von 30 Tagen hat das Papier bereits 10,45 Prozent an Wert eingebüßt.
Charttechnik trübt sich ein
Mit dem jüngsten Kursrutsch hat die Aktie nun auch den wichtigen 200-Tage-Durchschnitt bei 32,65 Euro unterschritten, was technisch orientierte Anleger als Warnsignal werten dürften. Eine Stabilisierung des Kurses hängt nun maßgeblich davon ab, ob sich die Energiemärkte beruhigen und die Rezessionsängste wieder in den Hintergrund treten.
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